MdB Marianne Schieder besichtigt Biogasanlage in Roding

Veröffentlicht am 06.04.2011 in Umwelt

Regenerative Energien zwingend erforderlich

Auf Einladung der Agrarenergie Roding e.G. kam MdB Marianne Schieder, begleitet von den beiden SPD-Stadträten Helmut Redlich und Walter Großmann, nach Roding, um sich vor Ort von der Biogasanlage ein Bild zu machen und die bevorstehende Novellierung des Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG) zu diskutieren.
MdB Marianne Schieder zeigte sich von der modernen Biogasanlage und den Ausführungen der betreibenden Landwirte beeindruckt. „Energiegewinnung aus Biomasse ist notwendig. Unbestritten haben nachwachsende Rohstoffe unter den erneuerbaren Energiequellen ein sehr großes Wachstumspotential.“

Sie lobte das hohe Engagement der Landwirte und vor allem die sehr gelungene und effiziente Abwärmenutzung. Die Gemeinschaftsanlage von Landwirten aus der Region sei ein gelungenes Beispiel dafür, dass Bioenergie ein zusätzliches Standbein für landwirtschaftliche Betriebe sein könne, die Wertschöpfung im ländlichen Raum erhöhe und Arbeitsplätze schaffe.

Von Seiten der SPD-Stadträte kamen auch Fragen der Standortwahl und der Akzeptanz der Anlage in der Bevölkerung zur Sprache. Hier gebe es, so die Betreiber, durch eine offene Kommunikation und gegenseitige Rücksichtnahme inzwischen ein gutes Einvernehmen.
Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die Novellierung des EEG zum 1. Januar 2012, in der geplant sei, dass unter anderem die Biogasförderung geprüft und gegebenenfalls geändert werde.

Die Anpassungen der Vergütungen müssen genau überlegt werden, so dass die Lenkungswirkungen nicht in die falsche Richtung laufen und Betreiber bestehender Anlagen nicht in Bedrängnis geraten. Viel mehr als bisher muss die Kraft-Wärme-Kopplung, d. h. die sinnvolle Nutzung von Abwärme, in den Mittelpunkt des Interesses rücken. Mit Hinblick auf die Ereignisse in Japan wurde bekräftigt, dass regenerative Energien zwingend erforderlich und deren Ausbau deutlich forciert werden müsse.

MdB Marianne Schieder dankte den Verantwortlichen mit Konrad Moro an der Spitze für die Einladung: „Mir ist es wichtig, mit den Anlagenbetreibern vor Ort im engen Kontakt zu stehen, die von den Änderungen einer Novellierung unmittelbar betroffen sein werden. Biogas ist eine sehr gute Idee mit Verdienstmöglichkeiten für die Landwirtschaft. Ich halte es für nötig, für die anstehende EEG-Novelle Kompromisse zu suchen. Die Erneuerbare-Energien-Branche braucht einen verlässlichen politischen Fahrplan und Kontinuität in den Förderbedingungen.“

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.