„Man hat sich bemüht”

Veröffentlicht am 19.08.2012 in Allgemein

Während Dieter Gipser (re) erst für 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt wurde, fand Herbert Auch-Schwelk (li. mit MdL Reinhodl Perlak) letztes Jahr zur SPD zurück, nach dem er aus Protest gegen Schröders Agenda21 ausgetreten war.

+++ In tiefer Trauer und würdigem Gedenken +++

Binnen weniger Tage verstarben zwei überzeugter Sozialdemokraten und engagierte Labertaler - Herbert Auch-Schwelk (+ 11. August) und Dieter Gipser (+ 18. August). Die SPD im Labertal erinnert an beide mit folgendem Nachruf: Herbert Auch-Schwelk und Dieter Gipser waren aus der Tradition ihrer Herkunft aus Arbeiterfamilien und aus tiefstem Herzen Sozialdemokraten, Genossen und Freunde. Für ihre SPD und ihre Freunde hatten sie nicht nur immer ein offenes Ohr, sondern halfen mit Rat und Tat und kämpften energisch für den Erhalt eines lebenswerten Umfelds.

Wir verlieren mit Herbert Auch-Schwelk und Dieter Gipser nicht nur liebenswerte Genossen und Freunde im Arbeitskreis Labertal, sondern auch aufrechte Sozialdemokraten, die sich konsequent für ihre Vorstellungen einsetzten. Von beiden kann man ehrlich sagen, „sie waren stets unbequem und streitbar, haben dabei aber nie den Menschen und die Sache aus den Augen verloren“. Beide würden über sich selbst wohl sagen: „Man hat sich bemüht”. (Grabspruch Willy Brandts, der beiden ein Vorbild war)

Rainer Pasta
Sprecher des AK Labertal

 

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.