Lebensader Donau: Sozialdemokraten für Umweltschutz und Naturbelassenheit

Veröffentlicht am 22.02.2011 in Europa

Erklärung bayerischer EU-Parlamentarier zur Donaustrategie

Wir wollen die Donauregion entwickeln und für die Zukunft fit machen, aber das muss nachhaltig geschehen“, betont der SPD-Europaabgeordnete Ismail Ertug zusammen mit seiner Parlamentskollegin Kerstin Westphal. Im Frühjahr diesen Jahres wird das erste Zwischenergebnis der „Donaustrategie“ zum Ausbau der Donau bei Straubing/Vilshofen vorliegen. „Wir sind sehr skeptisch, dass die mit einer unabhängigen Prüfung beauftragte Rhein-Main-Donau AG, die zu 77,5 Prozent dem Energiekonzern E.ON gehört, sich tatsächlich vom Interesse an Staustufen und einem Kraftwerk befreien kann“, so die beiden Abgeordneten.

14 Länder, nur sechs davon Mitglied der Europäischen Union, sitzen in Sachen Donau in einem gemeinsamen Boot. Weil sich die Bewirtschaftung auf alle Anrainerstaaten stromauf- oder abwärts auswirkt, stellte die Kommission im Dezember 2010 die Donaustrategie vor: ein gemeinsam erarbeitetes Dokument, in dem Wirtschafts- und Umweltinteressen, Sozial- und Sicherheitspolitik, Verkehrs- und Regionalpolitik grenzüberschreitend aufeinander abgestimmt wurden. Vergangene Woche bezog das Parlament in einer Resolution dazu Stellung.

Die Donaustrategie ist ein gutes Beispiel für die positiven Auswirkungen der Europäischen Union, für die aus den EU-Strukturfonds rund eine Milliarde Euro bis 2013 zur Verfügung stehen wird. Doch es geht nicht primär ums Geld: Länder wie Moldawien, die bis vor kurzem in Bürgerkriege verwickelt waren, werden durch die länderübergreifenden Konzepte zur
Kooperation gebracht. Dies sorgt für wechselseitiges Vertrauen und Stabilität.

Während in Osteuropa vor allem der Drang nach Arbeitsplätzen im Vordergrund steht und viele lieber heute als morgen die Bauindustrie beleben würden, schätzt Westeuropa Umwelt und Natur höher.

Wir bayerischen Sozialdemokraten haben uns für ein deutliches Bekenntnis zum Umweltschutz und für nachhaltiges Wachstum eingesetzt, sowohl in unseren Ausschusssitzungen, bei Gesprächen mit den Verfassern der Donaustrategie und in Anfragen an die Kommission. Unser besonderes Anliegen ist es, das letzte frei fließende Stück Donau in Westeuropa zwischen Straubing und Vilshofen in Niederbayern möglichst natürlich zu belassen“, so Ismail Ertug und Karin Westphal in einer gemeinsamen Erklärung.

Den vollständigen Text finden Sie hier

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.