LabertalSPD stellt die Weichen für sanftenTourismus in der Region

Veröffentlicht am 15.05.2011 in Allgemein

v.l. Kirsten Reiter, Armin Buchner, Robert Merl, Madlen Melzer und Rainer Pasta

SPD stellte die Weichen für den sanften Tourismus im Labertal
Europäischer Friedensweg VIA NOVA verbindet die Region mit Tschechien und Österreich

Der Weg ist frei für eine weitere Etappe des Europäischen Pilgerweges VIA NOVA von Geiselhöring nach Rohr. Anlässlich des Bockerl-Stammtisches am vergangenen Sonntag überbrachte der Sprecher des SPD-Arbeitskreises Labertal, Rainer Pasta, die gute Nachricht den Ortsvorsitzenden aus Schierling und Langquaid. Bereits 2009 stellten die SPD-Ortsvereine im AK-Labertal die Weichen für die Anbindung der Region Labertal an den internationalen Pilgerweg.

Nachdem im Frühjahr die Entscheidung für die Weiterführung des Europäischen Pilgerweges VIA NOVA vom Bogenberg über Straubing nach Geiselhöring und Mallersdorf gefallen ist, teilte der VIA NOVA-Verein nun mit, dass auch einer Weiterführung des Weges von Geiselhöring über Aufhausen, Pfakofen, Schierling und Langquaid nach Rohr nichts mehr im Wege stehe. „Es liegt nun an den Gemeinden entlang der Großen Laber durch ihre Mitgliedschaft im VIA NOVA-Verein die Chance beim Schopf zu packen und den Weg bis Rohr zu realisieren. Der SPD-Arbeitskreis hat sich bereits 2009 für die nun bestätigte Route ausgesprochen und nun kann es bereits bis zum Ende des Jahres wahr werden, dass der VIA NOVA-Pilgerweg das Labertal mit Tschechien und Österreich verbindet“, so Rainer Pasta.

Besonders im Tal der Großen Laber bieten sich für die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Pilgerweg interessante Abschnitte. So könne der europäische Friedensweg, als der die VIA NOVA auch bezeichnet wird, neben dem Verlauf der Todesmarschroute zwischen Wallkofen und Aufhausen auch mit der Querung des Napoleon-Schlachtfeldes bei Schierling neue Akzente setzen. „Mit der Neunutzung des MUNA-Areals zwischen Schierling und Langquaid erschließen sich, zusammen mit dem Pilgerweg und dem Radweg an der Großen Laber ganz neue touristische Möglichkeiten. Der sanfte Tourismus wird zwar von allen Bürgermeistern aufgeführt, wenn es um die Zukunft der Region geht, aber so richtig umsetzen können – oder wollen – es nur wenige“, so ist sich Rainer Pasta mit den SPD-Ortsvorsitzenden aus Schierling, Madlen Mälzer, und Langquaid, Kirsten Reiter, einig. Man dürfe gespannt sein, ob die Kommunalverwaltungen die Ideen und das Engagement der Bürgern als Chance nutzen und die Region interessant und wirkungsvoll im Reigen der internationalen VIA NOVA-Gemeinden platzieren werden, so Pasta weiter.

 

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.