KreisSPD besucht Umweltzentrum Schloss Wiesenfelden

Veröffentlicht am 29.06.2016 in Kreisvorstand

Wiesenfelden: Im Vorfeld der Kreisvorstandssitzung der LandkreisSPD am gestrigen Dienstag konnte Beate Seitz-Weinzierl, Leiterin des Umweltzentrums Schloss Wiesenfelden, eine Reihe von Vorstandsmitgliedern zur Führung begrüßen. „Wir leben in einer Zeit des Umbruchs. Diktaturen brechen zusammen, der Klimawandel verändert Landschaften und die Mehrzahl der Menschen lebt inzwischen in den Städten“, so Seitz-Weinzierl in ihrer Einleitung. 

Dies alles erfordere eine große Bereitschaft zur Veränderung. Eine Bildung für nachhaltige Entwicklung habe die Aufgabe, Menschen zu befähigen mit solchen Veränderungsprozessen konstruktiv umzugehen und alternative Szenarien aufzuzeigen, wie ein gutes Leben ohne Naturzerstörung in Zukunft gelingen könne, so der pädagogische Ansatz des Umweltzentrums nach Auskunft dessen Leiterin. 

Das Schloss Wiesenfelden ist über 900 Jahre alt. 1105 wurde es zum ersten Mal in Urkunden erwähnt, die Baugeschichte des Schlossgebäudes liegt weitgehend im Dunkeln. 1981 erwarben Hubert und Beate Weinzierl das Schloss und seit 1983 befindet sich in den Schlossräumen ein Umweltzentrum mit einem umfangreichen Angebot für nahezu alle Altersstufen und Zielgruppen, das sich der Bildung für nachhaltige Entwicklung widmet.

Das Umweltzentrum Schloss Wiesenfelden zählt zu den ältesten Umweltbildungseinrichtungen in Bayern – von 1983 bis 2007 unter dem Dach des Bund Naturschutz in Bayern. Seit 2008 ist die Trägerschaft des Umweltzentrums auf den Verein „Freunde und Förderer des Umweltzentrums Schloss Wiesenfelden“ sowie die „Beate und Hubert Weinzierl Stiftung“ übergegangen. Das Umweltzentrum wurde für seinen ganzheitlichen Ansatz bereits mehrfach ausgezeichnet. Die Kreisvorstandschaft besichtigte die sich im Schloss befindenden Seminar- und Aufenthaltsräume sowie den beeindruckenden Schlossgarten, wo auch die anschließende Kreisvorstandssitzung abgehalten wurde.

Bildunterschrift: Beate Seitz-Weinzierl (2.v.li.) informierte die Besucher über Arbeit im Umweltzentrum und lud zum angesichts des neuen Backofens zum Backofenfest mit Kunsthandwerkermarkt am 17.Juli ein.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.