Kommentar zu den aktuellen Umfragewerten

Veröffentlicht am 14.01.2010 in Allgemein


Umfragewerte der BayernSPD: Glas halb voll oder Glas halb leer?

CSU schmiert auf 41 Prozent ab – Grüne holen auf

In einer aktuellen Umfrage des Bayerischen Rundfunks kommt die Partei von Ministerpräsident Horst Seehofer nur noch auf 41 Prozent. Damit unterbieten die Christsozialen noch ihr schlechtes Bundestagswahl-Ergebnis. Doch wir können davon nicht profitieren.

SPD kann in Bayern nicht gewinnen
Unsere BayernSPD kommt in der Umfrage auf 17 Prozent und liegt damit auf dem gleichen Niveau wie bei der Bundestagswahl (16,8 Prozent). Soll man sich nun freuen, weil der Tiefpunkt scheinbar erreicht ist und es nicht weiter bergab geht, oder soll man sich ärgern, weil wir sozialdemokratische Politik einfach nicht an den Mann/ die Frau bringen können? Das uns die Presse nicht liebt und wir schon „Kopfstände machen müssen“, um wahrgenommen zu werden stimmt immer noch – ja ich denke seit der Wahl ist die SPD, vor allem in Berlin, kaum mehr wahrnehmbar, ab wohl hier sicher gute Arbeit geleistet wird. Ähnlich ergeht es unserer Landtagsfraktion und den einzelnen Abgeordneten im Land.

Mit unserem Experiment „AK Labertal“ haben wir einen Weg gefunden, die Pressepräsenz der SPD zumindest in unserer Region deutlich zu erhöhen. Vielleicht auch als Beispiel für andere. Die Neuauflage der Wanderausstellung „Rechtsradikalismus in Bayern“, unsere Bonhoeffer-Wochen und die am 24. Januar in Schierling startende Vortragsreihe „Historische Themennachmittage“ bieten mit einem breiten Themenspektrum viele Gelegenheiten die SPD im Labertal in den Fokus der Presse und damit der Bürgerinnen und Bürger zu holen – dazu die passenden sozialpolitischen Themen und es wird wieder aufwärts gehen.

FW bekommt Quittung für „Enthaltungspolitik“

„Nicht Fisch, nicht Fleisch“ sind die Freien Wähler im bayerischen Landtag und versuchen sich so durchzumogeln – scheinbar haben die Wähler das erkannt und quittiert: Sie müssen gegenüber ihrem Landtagswahlergebnis von 2008 ein deutliches Minus hinnehmen und kommen nur noch auf sechs Prozent. Die Linke würde laut Umfrage mit fünf Prozent erstmals in den Landtag einziehen. Vor einem Jahr lag sie noch bei drei Prozent. Die Grünen erreichen 15 Prozent und können damit die größten Zugewinne verbuchen. Die FDP landet bei elf Prozent.

Für die aktuelle Umfrage befragte infratest dimap im Auftrag des BR-Politikmagazins Kontrovers vom 7. bis 12. Januar insgesamt 1001 Wahlberechtigte in Bayern.

Rainer Pasta

 

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.