Klimaschutz und die Zukunft erneuerbarer Energien

Veröffentlicht am 27.10.2010 in Veranstaltungen

Seminar der Friedrich-Ebert-Stiftung zur „kommunalen Energiewende“

Klimaschutz ist nicht nur Aufgabe der „großen“ Politik. Vielmehr sind Regionen und Kommunen Hauptakteure beim Energiesparen, beim Aufbau einer nachhaltigen und ökologisch verträglichen Energieversorgung und bei einer Verbesserung der Energieeffizienz. Kommunen und ihre Einwohner sind aber häufig nur noch Abnehmer von Energie ohne Einfluss auf Preis und Produktion. Denn die großen Energieversorger haben mit ihren Kraftwerken auf der Basis fossiler und atomarer Brennstoffe vor allem in den letzten zwei Jahrzehnten die Kommunen aus der Energieversorgung gedrängt.

Die Herausforderung der Zukunft besteht jedoch darin, die endlichen und klimaschädlichen fossilen Energiequellen Erdöl, Erdgas, Kohle und Uran schrittweisezu ersetzen. Die Energiewende wird zur dringlichen kommunalpolitischen Aufgabe. Die Alternative zu herkömmlichen Energien kann nur verbrauchernah, also lokal und regional verwirklicht werden. Mit der Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken stellt die Bundesregierung aber viele kommunale Investitionen in den Ausbau erneuerbarer Energien und hoch-effizienter Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen in Frage. Gleichzeitig zementiert sie die wettbewerbsfeindliche Marktmacht der großen Konzerne. Vor diesem Hintergrund fragen wir nach der Zukunft der erneuerbaren Energien und dem Einfluss der Kommunen auf die „Energiewende“.
  • Kann dezentrale Energieerzeugung und Energieversorgung die herrschenden Formen der zentralen Energieerzeugung bzw. –übertragung langfristig ersetzen
  • Welche Energieerzeugungs- und Energieübertragungstechnologien sind dafür nötig
  • Welche Möglichkeiten gibt es für Kommunen auf dem Weg zur Energieautonomie
Referenten beim Seminar am Samstag, 13.11.2010 von 9:30 Uhr bis 17:00 Uhr in der Burg Hohenberg sind u.a. die SPD-Abgeordenten Petra Ernstberger (MdB) und Reinhold Strobl (MdL).
Anmeldung erforderlich bis spätestens Mittwoch, 10. November 2010 unter kommunalakademie-bayern@fes.de Kosten: 20,-- Euro Ökologische Bildungsstätte Burg Hohenberg e.V., Burg 2, 95691 Hohenberg / Eger
 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.