Klausur der bayerischen Landesgruppe der SPD-Bundestagsfraktion in Regensburg

Veröffentlicht am 12.10.2010 in Bundespolitik

Bayerische SPD-Bundestagsgeordnete beschäftigen sich mit kommunaler Finanzlage

Hochkarätigen Besuch erwartet die Oberpfalz am Sonntag und Montag, 17./18. Oktober, in Regensburg: Die Landesgruppe Bayern der SPD-Bundestagsfraktion trifft sich in der Donaustadt zu ihrer Herbstklausur. Neben der Arbeitsplanung für das nächste Jahr werden sich die bayerischen SPD-Abgeordneten vor allem mit der Situation der Kommunen auseinandersetzen.
Der Landesgruppenvorsitzende Martin Burkert und seine beiden Stellvertreterinnen, MdB Marianne Schieder und MdB Gabriele Fograscher, laden deshalb am Montag, 18. Oktober, um 10.30 Uhr, alle KommunalpolitikerInnen und VerbandsvertreterInnen aus Ostbayern in den Herzogsaal des Achat Hotel am Dom ein.

Gemeinsam soll der Frage nachgegangen werden, wie der Finanzkollaps für Städte und Gemeinden in Bayern verhindert werden kann. Hinterfragt werden die Entscheidungen der schwarz-gelben Koalition im Bundestag, die vor allem Kommunen bluten lässt.

Neben den bayerischen SPD-Bundestagsabgeordneten werden außerdem MdB Bernd Scheelen, Kommunalpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion und Harald Riedel, Kämmerer der Stadt Nürnberg erwartet. Im Rahmen der Klausur werden die Abgeordneten auch mit der Bundesgeschäftsführerin der SPD, Astrid Klug, diskutieren.

Den Auftakt der Klausur wird eine Besichtigung der BioPark Regensburg GmbH, am Sonntag um 11 Uhr, in der Josef-Engert-Str. 9 bilden. Geschäftsführer Dr. Thomas Diefenthal und Bürgermeister Joachim Wolbergs werden die Bundespolitiker über das Innovationszentrum und seine Strahlkraft für die Region informieren.

Am selben Tag um 19 Uhr erfolgt eine offizielle Begrüßung der Politiker im Regensburger Rathaus durch die Stadt. Mit der Veranstaltung in Regensburg beginnt die Landesgruppe, zukünftig ihre Klausurtagungen an abwechselnden Orten in Bayern zu veranstalten, um so noch zielgerichteter Politik für die Bedürfnisse des Freistaats in Berlin betreiben zu können.



Wer Interesse am kommunalpolitischen Empfang am Montag, 18. Oktober, hat, kann sich per Telefon 030 / 227 51731 oder Mail (wallner@spdfraktion.de) dafür anmelden.

 

Homepage SPD Bezirk Oberpfalz

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.