Jahrzehnte Im Kommunalem aktiv

Veröffentlicht am 08.01.2026 in Kreistagsfraktion

Kreisrätin Christel Engelhard (Bildmitte) mit ihrem Mann Bernd und den Gratulanten

Kreisrätin Christel Engelhard feierte 75-sten Geburtstag

Insgesamt 30 Jahre in der Kommunalpolitik – so ist Christel Engelhard vielen Mitbürgern bekannt. Jetzt feierte sie ihren 75-sten. Dazu besuchten sie auch kommunalpolitische Weggefährten und Vereinsabordnungen, um ihr zu gratulieren. Die Wirtschaftskorrespondentin, die mit ihrem Mann Bernd den Ruhestand im Eigenheim verbringt, kann auf ein arbeitsreiches und erfülltes Leben zurückblicken. Und dabei war die Jubilarin immer für ihre beiden Kinder und die fünf Enkelkinder stets eine treusorgende Mutter und fürsorgliche Oma.

In den achtziger Jahren hat sich die Jubilarin, die im Saarland geboren wurde, in einer Bürgerinitiative im Landshuter Raum für weniger Tieffluglärm eingesetzt. Damit kam sie hier in Altdorf auch mit der Kommunalpolitik in Kontakt und schloss sich später dem SPD-Ortsverein an. Dabei wurde sie 1996 in den Gemeinderat Altdorf und in den Kreistag Landshut gewählt. Zweite Bürgermeisterin und stellvertretende Landrätin waren hier ihre herausragenden Ehrenämter. Weiter ist sie auch Trägerin der „Bürgermedaille in Silber“.

Für den einstigen Bundestagsabgeordneten Horst Kubatschka war sie während dessen Bonner und Berliner Zeit (1990 bis 2015) die „Leiterin des Landshuter Wahlkreis-Büros“ und organisierte viele Besuchsfahrten. Weiter war sie zeitweilig SPD-Kreisvorsitzende und SPD-Ortsvorsitzende. Ausgezeichnet hat sie sich hierbei durch ihr besonnenes Engagement.

Die Landtagsabgeordnete Ruth Müller, Altbürgermeister Josef Sehofer und die Marktgemeinderäte Hans Seidl, Michael Kapfhammer und Georg Wild lobten den Einsatz der Jubilarin für die Bürger Altdorfs und des Landkreises Landshut. Auch die Landshuter Stadträtin Patricia Steinberger würdigte die konstruktive Zusammenarbeit auf kommunaler Ebene. Christel Engelhard, die bei der heurigen Kommunalwahl nicht mehr kandidiert, wird weiter eine aufmerksame Beobachterin des regionalen Geschehens bleiben, versicherte sie.

 

Homepage SPD Landkreis Landshut

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.