Ismail Ertug MdEP zu Gast im Labertal

Veröffentlicht am 13.03.2010 in Regionalpolitik

Besprachen die Einzelheiten des Labertal-Besuchs am 20 März, v.l. Kreisvorsitzende Ruth Müller, Leiter des Europabüros i

Landwirtschaft und Tourismus im Labertal als Schwerpunkt des Besuchs des Europaabgeordneten

Am Rande des Europapolitischen Gesprächs der Friedrich-Ebert-Stiftung vergangene Woche in Dingolfing, trafen sich die Sprecher des SPD-Arbeitskreises Labertal, Ruth Müller und Rainer Pasta, mit dem Europaabgeordneten Ismail Ertug um die Einzelheiten seines Besuches am 20. März im Labertal zu besprechen. Neben dem Naherholungszentrum Hart bei Laberweinting macht der Europaabgeordnete auch Station in der Metzgerei Jungmayer in Geiselhöring.

Unter dem Titel: "Landwirtschaft und Tourismus - Perspektiven für die Region Labertal - Erklärungen, Ideen und Gespräche mit Beteiligten" wollen wir in der Region einzelne markante Stationen besichtigen und in einer Abendveranstaltung das Thema mit den Ortsvereinen der Region sowie interessierten Bürgerinnen und Bürgern diskutieren", so AK-Sprecher Rainer Pasta. Der Themen-Tag beginne um 10.00 Uhr mit der Besichtigung des Hundertwasserturms in Abensberg sowie dem Startschuss für die Initiative der Abensberger SPD zum Europäischen Pilgerweg "Via Nova" von Abensberg nach Weltenburg, so die stellvertretende Sprecherin des AK und Kreisvorsitzende in Landshut Ruth Müller. Nach Besuchen in Neustadt und Neufahrn, u.a. mit einem Ortstermin an der B15neu, geht es nach Laberweinting. "Im Naherholungszentrum Hart werden um 15.00 Uhr mit Gastwirt Xaver Holzer die Möglichkeiten des sanften Tourismus im Labertal erörtert. Weiter geht es um 16.00 Uhr in Geiselhöring: mit Metzgermeister Alfons Jungmayer will der Europaabgeordnete Ismail Ertug die Umsetzung der EU-Vorschriften in Bayern anhand der Metzgereien besprechen", teilt Organisator Rainer Pasta mit.

Um 17.00 Uhr geht es ins Tal der Großen Laber, wo in Sünching die Stärkefabrik besichtigt wird. In Gesprächen mit der Betriebsleitung und dem Betriebsrat will sich Ismail Ertug über die Situation der Stärkekartoffelanbauer und –Verarbeiter informieren. "In der Abschlussveranstaltung in der Stiftsgaststätte in Aufhausen", so Ismail Ertug, "möchte ich das Thema ‚Landwirtschaft und Tourismus - Perspektiven für die Region Labertal‘ in Gesprächen mit den Beteiligten vertiefen. Beginn der Veranstaltung ist um 18 Uhr. Alle Interessierten Bürgerinnen und Bürger aus der Region Labertal sind herzlich dazueingeladen".

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.