Hilfe leisten, wo sie gebraucht wird

Veröffentlicht am 14.03.2012 in Kreistagsfraktion

Spendenübergabe vor der Baustelle des AWO-Mehrgenerationen-Hauses in Landshut

SPD-Fraktion besuchte AWO-Zentrum und überreichte Spende für das Mehrgenerationenhaus

Um rund 2.000 Menschen kümmert sich die AWO (Arbeiterwohlfahrt) täglich, berichtete Kreisvorsitzender Dietmar Franzke der SPD-Kreistagsfraktion beim Besuch im AWO-Zentrum in Landshut. Die Aufgaben sind vielfältig – sie reichen von der Kinderkrippe bis zur Tagespflege für Senioren. „Und auch für vieles, was zwischen diesen beiden Lebensbereichen liegt, sind wir für viele Menschen eine Anlaufstelle“, so AWO-Geschäftsführerin Michaela Grashei.

Die SPD-Fraktion überreichte der AWO ihre jährliche Spende, um das Mehrgenerationenhaus zu unterstützen, das in der Ludmillastraße derzeit erbaut wird. „Wir wollen damit einen kleinen Beitrag leisten, um dieses Projekt des sozialen Miteinanders zu unterstützen“, so Fraktionsvorsitzende Ruth Müller.
Bei rund 4,5 Millionen Euro liegt die Investitionssumme und der Eigenanteil der AWO liegt bei 1 Million. Gefördert wird dieses Projekt über das Städtebauförderungsprogramm „Soziale Stadt“, für das allerdings mittlerweile die Mittel gekürzt wurden. Nun gelte es, über verschiedene Stiftungen noch Finanzmittel für dieses Zentrum zu akquirieren, erläuterte die AWO-Orts-Vorsitzende Hedi Pable.

Das Mehrgenerationenhaus soll ein Ort werden, an dem sich junge und alte Menschen begegnen und von ihrer jeweiligen Lebenserfahrung voneinander profitieren können. Die Freiwilligen-Agentur ist ebenso im AWO-Haus untergebracht wie die Kleiderkammer der AWO oder Rechtsberatung für Frauen bei Trennung und Scheidung. Gerade die Betreuung und Weiterbildung von Frauen steht auch im Mittelpunkt der AWO-Arbeit, da der Gründerin der AWO, Marie Juchacz die Frauenrechte besonders am Herzen lagen.

Positiv sei die Zusammenarbeit mit der AWO aber auch im Landkreis, betonte stellvertretende Landrätin Christel Engelhard:
In ihrer Heimatgemeinde Altdorf funktioniere die Zusammenarbeit mit der AWO im Kindergarten Kunterbunt, den beiden Kinderkrippen, dem Schülerhort Sonnenschein ganz ausgezeichnet. In Kürze werde auch die Mittagsbetreuung an der Schule hinzukommen, so Engelhard. Auch Vilsbiburgs stellvertretender Bürgermeister Hans Sarcher äußerte sich lobend über das Engagement der AWO in seiner Heimatgemeinde. In Pfeffenhausen laufe seit einigen Jahren die Ganztagsbetreuung an der Mittelschule in Zusammenarbeit mit der AWO Landshut hervorragend, stellte Altbürgermeister Arno Wolf fest.

Die AWO beschäftigt in Stadt und Landkreis Landshut rund 150 Mitarbeiter, für die das Wohl der Menschen im Mittelpunkt steht. Vor dem geschichtlichen Hintergrund der AWO, die aus der Arbeiterbewegung hervorgegangen ist, sind die Werte Solidarität, Toleranz, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit der Maßstab des Handelns. „Wir helfen den Menschen, wenn sie es brauchen und unterscheiden nicht zwischen Stadt- und Landkreisbewohnern“, machte AWO-Kreisvorsitzender Franzke deutlich.

Foto v. l. n. r.:
Spendenübergabe bei der AWO vor dem Neubau des Mehrgenerationenhauses in der Ludmillastraße Kreisrat Hans Sarcher, Michaela Grashei (Geschäftsführerin AWO); Kreisräte Christel Engelhard, Arno Wolf, Ruth Müller mit AWO-Kreisvorsitzendem Dietmar Franzke und AWO-Vorsitzender Hedi Pable

 

Homepage SPD Landkreis Landshut

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.