Harald Unfried als Bundestagskandidat nominiert

Veröffentlicht am 27.10.2012 in Wahlen

KommunalpolitikerInnen mit Harald Unfried (3. v. r.)

SPD-Kommunalpolitiker aus dem Landkreis Landshut gratulieren und sichern Unterstützung zu

Eine umfangreiche Tagesordnung hatten die Delegierten der Bundeswahlkreiskonferenz am Freitag abend im Rottenburger Bürgersaal abzuarbeiten: Zum einen musste die Vorstandschaft der Bundeswahlkreiskonferenz neu gewählt werden und zum anderen galt es, den Bundestagskandidaten für den Bundeswahlkreis 228 Landshut-Kelheim aufzustellen.

MdL Johanna Werner-Muggendorfer schlug Harald Unfried als Bundestagskandidaten vor. In seiner Bewerbungsrede ging Unfried, der als ausgewiesener Sozial- und Wirtschaftsexperte gilt, hart mit der schwarz-gelben Regierung ins Gericht. Die Bundestagswahl 2009 habe bei den Sozialdemokraten für lange Gesichter gesorgt und über 14% der Wähler hätten der FDP ihre Stimme gegeben. Doch, so war sich Unfried sicher - viele Menschen hätten diese Entscheidung in den letzten Jahren bereut angesichts der Chaos-Politik, die in den letzten drei Jahren von schwarz-gelb stattgefunden hätte.

Mit der Senkung der Mehrwertsteuer für die Hotel- und Gaststättenbetriebe hätte die FDP reine Klientelpolitik betrieben. 2010 sei ohne Not der Atomkonsens aufgekündigt worden und eine Laufzeitverlängerung für die Kernkraftwerke ins Spiel gebracht worden. Dass im Frühjahr 2011 hier eine neuerliche Kehrtwende erfolgt sei, könne man nicht auf Einsicht zurückführen, sondern lediglich auf ein Reagieren auf die Atomkatastrophe von Japan. "Wir hätten keinen Reaktorunfall in Fukushima gebraucht, um bei dem vereinbarten Ziel der Energiewende zu bleiben", so Harald Unfried.

Mit dem Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück biete die SPD einen Herausforderer, der für eine klare Sachpolitik stehe und der gerade in Zeiten, in denen über Milliardenpakete entschieden werde, eine Finanz- und Wirtschaftskompetenz besitze, wie sonst niemand in der derzeitigen Regierung. Die Menschen haben es Peer Steinbrück nicht vergessen, dass er es war, der nach der Finanzkrise 2007 im Oktober 2008 versprach: "Die Spareinlagen sind sicher". Wir werden als SPD in den Landkreisen Landshut und Kelheim dafür sorgen, dass die Wählerinnen und Wähler 2013 ihre Entscheidung für die SPD und Peer Steinbrück als Bundeskanzler treffen, versprach Harald Unfried.

Von den 35 Delegierten wurde Harald Unfried mit 33 Ja-Stimmen und zwei Enthaltungen als Bundestagskandidat nominiert.

Als Delegierte für die Landesvertreterversammlung am 8. Dezember in Dingolfing wurden Harald Unfried, Johanna Werner-Muggendorfer und Ruth Müller gewählt.

Den Vorsitz im Bundeswahlkreisvorstand wird auch weiterhin Harald Unfried übernehmen, als seine Stellvertreter wurden MdB a. D. Horst Kubatschka, MdL Johanna Werner-Muggendorfer und Ruth Müller gewählt. Kassier bleibt Hans Kolbeck und als Schriftführer wurde Valerian Thielicke bestätigt. Beisitzer sind Anja König, Hans Niedermeier, Herbert Lohmeyer, Konrad Schlemmer, Gerhard Wick, Daniel König, Kerstin Schanzer und Tom Schug. Als Orga-Leiter wurden Alexander Bodó, Hans Seidl und Christoph Kohl.

Die anwesenden SPD-Kreisräte und Bürgermeister aus dem Landkreis Landshut gratulierten dem frisch gekürten Bundestagskandidaten Harald Unfried und sicherten ihre Unterstützung zu.

Foto:
Bgm. und Kreisrat Franz Göbl, stv. Bgm. Richard Hampl-Portenlänger, Kreis- und Fraktionsvorsitzende Ruth Müller, Harald Unfried, Bgm. und Kreisrat Bernd Zauner, stv. Bgm. und Kreisrat Hans Sarcher

 

Homepage SPD Landkreis Landshut

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.