Gute Ausgangsposition in Straubing und Passau

Veröffentlicht am 11.03.2008 in Regionalpolitik

Bezirksvorsitzende Bruni Irber leitete die Vorstandssitzung in Straubing

Ein großer Erfolg für die SPD in Niederbayern ist das Ergebnis von Jürgen Dupper in Passau, sagte Bezirksvorsitzende Bruni Irber MdB. Dupper könne mit fast zehn Prozent Vorsprung gegenüber dem Amtsinhaber zuversichtlich in die Stichwahl gehen. Zulegen will die SPD noch in Straubing, damit Reinhold Perlak weiter als erfolgreicher Oberbürgermeister arbeiten könne.

Sehr erfreulich ist das Ergebnis von mehr als 70 Prozent von Landrat Heinrich Trapp in Dingolfing-Landau, einziger SPD-Landrat in Niederbayern, der seinen CSU-Mitbewerber weit hinter sich ließ. Bedauerlich sind allerdings die leichten Verluste in den Kreistagen. Aber dafür büßte die CSU vielerorts in den Kreis- und Kommunalparlamenten ihre absolute Mehrheit ein.
Mit einem Traumergebnis hat die Teisnacher SPD-Bürgermeisterin Rita Röhrl mit 97 Prozent der Wählerstimmen erzielt. Willi Zißlsberger (97%), Kaspar Vogl in Grainet (über 90%) und Willi Wagenpfeil in Hofkirchen (84%) waren wieder Garanten für Traumergebnisse.
Mit hervorragenden Ergebnissen konnten die SPD-Bürgermeister in Frauenau, Rattenberg, Lalling, Bernried, Neuhausen-Offenberg, Painten, Strasskirchen, Arnbruck, Rinchnach, Ruhstorf, Ering und Neustadt/Donau bestätigt werden.
Auch in Neukirchen vorm Wald, in Saldenburg, Ringelai und Irlbach konnte die SPD die Bürgermeisterwahlen für sich entscheiden.
Eine Sensation ist das Abschneiden des Juso-Bezirksvorsitzenden Michael Adam in Bodenmais, der mit 43 Prozent den Amtsinhaber von der CSU (38 Prozent) in die Stichwahl zwang.
In den Stadtratsgremien von Straubing und Landshut musste die SPD zwar Verluste hinnehmen, eine absolute Mehrheit der CSU konnte jedoch verhindert werden.
Bedauerlich sei die teilweise sehr geringe Wahlbeteiligung, die traditionell der SPD schade. "Bis zur Landtagswahl liegt noch ein gehöriges Stück Arbeit vor uns, vor allem auch, unsere Wähler zu mobilisieren." In die Stichwahlen in Passau und Straubing geht die SPD mit großer Zuversicht, da wir in beiden Städten hervorragende Kandidaten haben, die nicht nur einmal unter Beweis gestellt haben, mit welch außerordentlichem Einsatz sie sich erfolgreich für unsere Heimat einsetzen. Dazu sagte die SPD-Bezirksvorsitzende Irber die Unterstützung der SPD Niederbayern zu.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.