Gute Arbeit - Sichere Renten - Soziales Europa

Veröffentlicht am 19.02.2013 in Bundespolitik

SPD Niederbayern beim niederbayerischen Gewerkschaftstag in Straubing

Straubing. Beim niederbayerischen Gewerkschaftstag am vergangenen Samstag in der Fraunhofer-Halle in Straubing trafen sich Vertreter aus dem SPD-Bezirksvorstand mit dem DGB-Chef Michael Sommer. Wichtig war dem DGB-Vorsitzenden Sommer die Forderungen der Gewerkschaften an die Parteien weiterzugeben, damit die Politik weiß, was den Gewerkschaften wichtig ist, damit in den kommenden Wahlkämpfen klar wird, wer für ein sozial gerechtes Bayern und Deutaschland einsteht.

Eine Kernforderung der Gewerkschaften in Deutschland sind natürlich gerechte Löhne, von denen die Arbeitnehmer auch leben können und nicht als Bittsteller beim Sozialamt vorsprechen müssen. Ein zentrales Anliegen der Gewerkschaften sind auch eine gestärkte Tarifautonomie und die Wiederher-stellung der Ordnung am Arbeitsmarkt. Für den DGB beinhaltet dies den flächendeckenden gesetzli-chen Mindestlohn von 8,50 Euro, gestärkte Flächentarifverträge, der Ausbau der Mitbestimmung, die stärkere Berücksichtigung der verfassungsgemäßen Gemeinwohlverpflichtung von Kapital und Ver-mögen, die Abschaffung der sachgrundlosen Befristung von Arbeitsverhältnissen, die Regulierung der Leiharbeit und der Werkverträge und ein echtes Arbeitnehmerdatenschutzgesetz, das den Namen auch verdient.


Weitere Forderungen der Gewerkschaften an die Politik sind die Eindämmung des ausufernden Nied-riglohnsektors, mehr Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz, eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit von jung und alt und ein recht auf Ausbildung.
Ganz wichtig ist dem DGB eine nachhaltig und solidarische finanzierte Alterssicherung für die Bürger, die sich an der Lebensstandardsicherung orientiert und Altersarmut und sozialen Abstieg wirksam verhindert. Im Zeitalter der Europäisierung und Globalisierung darf damit nicht an den Grenzen Deutschlands Schluss sein, so Sommer, deshalb gehören eine soziale Fortschrittsklausel und einen neuen Sozialkontrakt für Europa neben der Förderung von Wachstum und Beschäftigung ganz oben auf die Agenda europäischer Politik. Ohne gestärkte soziale Grundrechte wird Europa scheitern.. 

Bild: SPD-Bezirksvorstand traf DGB-Vorsitzenden Michael Sommer beim Gewerkschaftstag in Straubing: (v.li.) Hartmut Vei-tengruber, Peter Stranninger, Bernhard Roos MdL, Johanna Werner-Muggendorfer MdL, Rita Hagl-Kehl, Christine Schrock und Bernd Vilsmeier.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.