Gespräch mit MdB Marianne Schieder und deutsch-tschechischer Parlamentariergruppe

Veröffentlicht am 16.03.2016 in Presse

Gruppenfoto

Mit großem Erfolg bietet die Euregio Egrensis seit vielen Jahren ein Gastschulprogramm für tschechische Schülerinnen und Schüler an. Darunter ist dieses Schuljahr auch die 16-jährige Kateřina Brendová aus Pilsen, die seit September 2015 bei der SPD-Bundestagsabgeordneten Marianne Schieder in Wernberg-Köblitz wohnt. Die junge Stipendiatin besucht für ein Jahr das Andreas-Schmeller-Gymnasium in Nabburg. Seit Beginn des zweiten Halbjahres lebt Jan Masek bei Familie Horsch in Schwandorf. 

Diese Woche besuchten die Schüler, die auf insgesamt 13 Gymnasien verteilt sind, zusammen mit der Präsidentin von Euregio Egrensis, Frau Dr. Birgit Seelbinder, die Bundeshauptstadt Berlin. Auf Einladung der Deutsch-Tschechischen Parlamentariergruppe im Deutschen Bundestag, der auch MdB Marianne Schieder angehört, fand ein Gespräch zu Fragen deutsch-tschechischer Beziehungen statt.

„Genau das ist der Grundgedanke eines Schüleraustauschprogramms. Ein Jahr in einem anderen Land zu verbringen, neue Erfahrungen zu sammeln, sich intensiv über das Gastland und dessen Kultur, Politik und Gesellschaft zu informieren“, betont MdB Marianne Schieder.

Ganz besonders freut sich die Abgeordnete, dass sich Kateřina und Jan für politische Themen interessieren. „Ich hoffe, Kateřina und Jan können viele interessante Eindrücke mit nach Hause nehmen. Inzwischen haben sie viel von unserer Region gesehen und jede Menge Menschen getroffen. Auch für mich waren die letzten Monate eine unglaublich intensive und bereichernde Zeit. Gerade als Bildungspolitikerin ist mir der Jugendaustausch ein Anliegen und ich habe Kateřina hier gerne unterstützt. Schließlich sind Tschechen und Deutsche Nachbarn. Deswegen ist es wichtig, dass wir uns kennenlernen, dass wir zusammenarbeiten und dass wir miteinander Europa gestalten!“ Dieser Einschätzung kann sich Elke Horsch, die die Schülergruppe mit nach Berlin begleitet hat, nur anschließen. 

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.