Gemeinsam für gute Arbeitsbedingungen

Veröffentlicht am 17.06.2015 in Presse

Bruno Lehmeier, MdB Uli Grötsch und Wolfgang Dagner (v.l.n.r.) bei der Betriebs- und Personalrätekonferenz

Rund 300 Betriebs- und Personalvertreter aus ganz Deutschland, darunter auch zwei Oberpfälzer, waren bei der großen jährlichen Konferenz der SPD-Bundestagsfraktion in Berlin. Gemeinsam diskutierten sie über Mitbestimmung, Arbeitsbedingungen und den Trend der Digitalisierung. „Die SPD ist ganz klar die Stimme der Arbeitnehmer in der Regierung. Deswegen halte ich den regelmäßigen Austausch mit den Betriebs- und Personalräten für sehr wichtig, um zu wissen, wo der Schuh drückt“, erklärt MdB Uli Grötsch. „Der regelmäßige Kontakt mit der Region liegt mir dabei besonders am Herzen.“

Grötsch hatte gleich zwei Vertreter aus der Region eingeladen: Bruno Lehmeier, Personalratsvorsitzender der Medizinischen Einrichtungen des Bezirks Oberpfalz, sowie Wolfgang Dagner, den Vorsitzenden der ver.di-Fachgruppe für die Stationierungsstreitkräfte. Lehmeier, der 3000 Beschäftigte aus den Krankenhäusern vertritt, betonte, dass gerade Pflegekräfte einer immer größeren Arbeitsbelastung ausgesetzt sind. „Wir brauchen deshalb eine deutliche Stellenerhöhung und einen verbindlichen Personalschlüssel.“ Wolfgang Dagner setzt sich für die Zivilbeschäftigten bei der US-Armee in Grafenwöhr / Vilseck und Hohenfels ein. Dagner fordert volle Mitbestimmungsrechte, wie sie bei anderen Arbeitgebern üblich sind. „Es ist höchste Zeit, das NATO-Truppenstatut hier zu ändern.“

Grötsch versprach, die Interessen der Arbeitnehmer der Oberpfalz weiter mit vollem Einsatz zu vertreten. „Der Mindestlohn war erst der Anfang“, so der Bundestagsabgeordnete aus Weiden.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.