Frühjahrsempfang des SPD Kreisverbandes Straubing-Bogen II

Veröffentlicht am 17.04.2016 in Veranstaltungen

„Seit mehr als 150 Jahren kämpft die SPD dafür, dass das Leben der Menschen besser wird – es gibt noch viel zu tun!“

Schließlich kam natürlich auch die derzeitige Stimmungslage in der SPD und die spärlichen Umfrageergebnisse zur Sprache. Hier war Pronold als Landesvorsitzender gefragt und stellte sich den Fragen der Genossinnen und Genossen. Florian Pronold rief den Zuhörern in Erinnerung, dass „die SPD seit mehr als 150 Jahren dafür kämpft, dass das Leben der Menschen besser wird“. Er bekräftigte die Notwendigkeit der Sozialdemokratie und dem Kampf um soziale Gerechtigkeit. „Wer glaubt, CDU/CSU würden freiwillig die Forderungen der SPD übernehmen, der irrt gewaltig“, so Pronold. „Alles ist mühsam und durch viele Kompromisse erkämpft.“

Gerade für diese Kompromisse in der Großen Koalition werde die SPD immer wieder abgestraft und die Parteiführung infrage gestellt, obwohl die Mitglieder mit 75 Prozent dem Eintritt in die Regierung zugestimmt hatten. Pronold nannte einige Erfolge wie Mindestlohn, Pflegereform oder den sozialen Wohnungsbau und öffnete den Blick auf weitere aktuelle Baustellen: „Gut bezahlte Arbeit gegen Altersarmut, Wiedereinführung der paritätischen Verteilung der Sozialabgaben, eine  echte Gesundheitsreform und vieles mehr!“ Pronold forderte von seinen Parteimitgliedern mehr Vertrauen und Geschlossenheit ein. Er warnte davor, sich durch die vom kleinen Koalitionspartner CSU und insbesondere deren Parteichef Horst Seehofer zur Schau gestellten Streitigkeiten manipulieren zu lassen. „Das Vorgaukeln einfacher Lösungen und die Blockade vereinbarter Maßnahmen sind keine seriöse Politik. Unser Ziel muss die soziale Gerechtigkeit sein“ – und auch dafür gelte: „Ins Gelingen verlieben!“

 

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.