Frauen im Mittelpunkt

Veröffentlicht am 16.03.2025 in Ortsverein

Frauenpower beim Fischessen der SPD Ergoldsbach

Das Fischessen der SPD Ergoldsbach fand statt

Das politische Fischessen der SPD fand kürzlich am Weltfrauentag statt. So stand das Thema „Gleichberechtigung und Frauenrechte“ ganz im Mittelpunkt der Veranstaltung. Gekommen waren: die Landesvorsitzende Ronja Endres, die SPD-Generalsekretärin, Kreisvorsitzende Ruth Müller, und Ehrengäste wie Sibylle Entwistle, Bürgermeisterin von Vilsbiburg und die Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion. 

Dabei ging Ronja Endres zunächst kurz auf das Ergebnis der Bundestagswahl ein und bedauerte, dass dem neuen Bundestag weniger Frauen angehören werden. Sie verteidigte die Frauenquote bei Listenaufstellungen und forderte weitere Maßnahmen, um es Frauen besser zu ermöglichen, politische Mandate wahr-zunehmen. Die Bayern-SPD habe einen Antrag eingebracht auf eine Reform des Gleichstellungsgesetzes in Bayern, das mittlerweile seit 28 Jahren bestehe und den veränderten Ansprüchen von Frauen im öffentlichen Dienst nicht gerecht werde. Überhaupt sei das Thema Rente das große Problemfeld für viele Frauen: „ Armut im Alter ist ein Frauenproblem!“ Ruth Müller gab einen Rückblick in die Entwicklung der Frauenrechte. Es gäbe natürlich Fortschritte in der Gleichberechtigung, aber immer noch zahlreiche Benachteiligungen, was am sogenannten „equal pay day“ deutlich werde: „Noch immer werden Frauen für gleiche Leistung im Beruf schlechter bezahlt, noch immer sind viel mehr Frauen in schlecht bezahlten und prekären Arbeitsverhältnissen wie Männer.“ 

Zuletzt diskutierten Ronja Endres, Ruth Müller und Sibylle Entwistle mit Sebastian Hutzenthaler die Herausforderungen für Frauen als Politikerinnen, als Bürgermeisterin oder im Ehrenamt. Einigkeit herrschte darüber, dass es darauf ankomme, ob Männer bereit seien für ein neues Verständnis vongleichberechtigtem Zusammenleben. Es gelte, den restriktiven und rückwärtsgewandten Vorstellungen des Frauenbildes rechter Parteien entgegenzutreten. Hutzenthaler endete so:„ Die Gleichberechtigung von Frau und Mann ist für beide Geschlechter ein Vorteil. Männer und Frauen können ihre Rollenbilder verlassen. Das schafft auch Freiheit in der Lebensgestaltung beider Geschlechter.“

 

Homepage SPD Landkreis Landshut

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.