Europadelegiertenkonferenz der SPD nominiert Ismail Ertug aus Amberg für Platz 9 der Liste

Veröffentlicht am 27.01.2014 in Presse

Die Europadelegiertenkonferenz der SPD hat am Wochenende in Berlin ihre Liste für die Europawahl im Mai nominiert und Ismail Ertug auf Platz neun gewählt. Angeführt wird die Liste mit insgesamt 96 Kandidatinnen und Kandidaten vom Präsidenten des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, dem 97,3% der insgesamt 600 Delegierten ihr Vertrauen aussprachen.

„Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis und freue mich, die Oberpfalz auch für die nächsten fünf Jahre im Europäischen Parlament vertreten zu dürfen“, erklärt Ismail Ertug und ergänzt: „Jetzt kämpfen wir für ein gutes Ergebnis am 25. Mai und dafür, dass die SPD im Ergebnis zulegen kann. Wir wollen als Sozialdemokraten das Leben der Menschen in Europa verbessern und sie wieder für die europäische Idee gewinnen. Die EU darf nicht nur als die große Bürokratiemaschine betrachtet werden, die einseitig und marktradikal Unternehmensinteressen durchsetzt. Dafür müssen wir in Europa eine Politik für mehr soziale Gerechtigkeit etablieren, die die Grundrechte und auch die sozialen Rechte vor die wirtschaftliche Freiheit stellt.“

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.