Ein Schild für Hunderdorf

Veröffentlicht am 23.06.2009 in Ortsverein

MdL Reinhold Perlak interveniert auf Bitte der SPD bei Innenminister Hermann
Auf Anfrage der SPD Hunderdorf wandte sich MdL Reinhold Perlak an Innenminister Herrmann: "Seit Juli 2008 bemüht sich die SPD-Fraktion im Gemeinderat der Gemeinde Hunderdorf vergeblich um die Verlegung eines Ortsschildes im Gemeindebereich Die Die SPD-Gemeinderäte berufen sich dabei auf ein derzeit bestehendes, hohes Sicherheitsrisiko." Die Mitglieder der Fraktion argumentierten, dass sich bisher Gemeinde, Landratsamt und die zuständige Polizeiinspektion auf Kosten der allgemeinen Verkehrssicherheit über geltende Verordnungen und Vorschriften hinweg setzen.

Der Innenminister hat daraufhin in seinem Hause und unter Beteiligung der Regierung von Niederbayern das Anliegen der Hunderdorfer SPD prüfen lassen und kam zu folgendem Ergebnis: "Da durch die Ausweisung und teilweise Bebauung des neuen Gewerbegebietes die beiden Ortsteile Hunderdorf und Thananger nahezu zusammengewachsen sind, ist es vertretbar, dass die Gemeinde Hunderdorf… von der Ausnahme (wenn zwei geschlossene Ortschaften ineinander übergehen und die Verkehrsteilnehmer über deren Namen informiert werden müssen) Gebrauch gemacht hat. Jedoch reicht es hierfür nicht aus, die Ortstafel alleine in Fahrtrichtung links aufzustellen. Vielmehr ist eine Ortstafel mit der Aufschrift HUNDERDORF auch in Fahrtrichtung rechts aufzustellen."

Nun konnte MdL Reinhold Perlak dem Hunderdorfer SPD-Ortsvorsitzenden Helmut Jakob mitteilen, dass er die Sachlage richtig aufgefasst und im Sinne der Verkehrssicherheit Recht hat. "Minister Hermann hat mir mitgeteilt, dass er die Regierung von Niederbayern gebeten hat, die zusätzliche Beschilderung zu veranlassen", so Reinhold Perlak.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.