
Heinz L. Furtmayr erlag einer schweren Krankheit

Heinz L. Furtmayr erlag einer schweren Krankheit
Am Dienstag, 31. März 2009 ist Heinz L. Furtmayr an den Folgen einer schweren Erkrankung gestorben, gestern wurde bei einem Trauergottesdienst in der Christuskirche von ihm Abschied genommen. Der Rechtsanwalt und Rentenberater war in den 70er und 80er Jahren ein engagierter SPD-Kommunalpolitiker. Mit seiner feinen, ausgleichenden Art hat er im Kreistag dazu beigetragen, dass die gegenseitigen Vorbehalte der Gruppierungen aus den alten Landkreisen nach der Gebietsreform abgebaut werden konnten. Furtmayr gehörte von 1972 bis 1984 dem Kreistag an, davon acht Jahre als SPD-Fraktionsvorsitzender. Im gleichen Zeitraum arbeitete er auch als Gemeinderat in Seyboldsdorf beziehungsweise nach der Eingemeindung als Stadtrat in Vilsbiburg mit. Nach 1984 widmete er sich ganz dem Beruf und stieg vorübergehend aus der Politik aus. 1991 stellte er sich nach dem Tod von Ludwig Meyer als SPD-Landratskandidat zur Verfügung, verlor aber gegen den CSU-Kandidaten Josef Neumeier. Von 1972 bis 74 und von 1991 bis 93 war er SPD-Kreisvorsitzender.
Der am 4. Juni 1943 geborene Heinz Furtmayr ist in Seyboldsdorf aufgewachsen und zur Schule gegangen; danach hat er eine Lehre bei der Landesversicherungsanstalt Landshut absolviert und wurde in den gehobenen Dienst übernommen. Anfang der 80er Jahre wurde er selbstständiger Rentenberater und 1982 erhielt er die Zulassung als Rechtsanwalt.
Georg Soller
Homepage SPD Landkreis Landshut
Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.
- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.
Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.
Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.
Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.
Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!
Vortrag 1: Langquaid Vortrag 2: Geiselhöring Vortrag 3: Rottenburg Vortrag 4: Straubing Vortrag 5: Aufhausen --------------------------------- Dröscher- Preis 2011 - "SPD erneuert sich" AK- Labertal erringt Platz 3 beim Bundesparteitag in Berlin Unterstützervideo I Unterstützervideo II Unterstützervideo III Unterstützervideo IV >Unser Wettbewerbsbeitrag: Wider das Vergessen - Zivilcourage heute Bilderimpressionen vom Stand der Labertaler SPD
Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.