Drogenproblematik wieder einmal im Fokus

Veröffentlicht am 23.03.2013 in MdB und MdL

MdB Marianne Schieder trifft tschechischen Botschafter.

Es ist schon eine gute Tradition, dass Rudolf Jindrak, Botschafter der tschechischen Republik in Berlin, die bayerischen SPD Bundestagsabgeordneten zum Gespräch einlädt. Im Mittelpunkt des Zusammentreffens am Mittwoch dieser Woche in der tschechischen Botschaft stand wieder einmal das Thema Drogenkriminalität. Hier stellte der Botschafter erleichtert fest, dass das gemeinsame Bemühen um eine konsequentere Bekämpfung der dramatisch angewachsenen Drogenszene auch in Tschechien inzwischen Früchte trage. So konnte das gemeinsame Polizeizentrum in Schwandorf nicht nur gesichert, sondern auch um einen Vertreter des tschechischen Zolles erweitert werden. Die Verhandlungen um ein Abkommen zur besseren polizeilichen Zusammenarbeit seien in Gang und man hoffe auf einen baldigen Abschluss. Auch gebe es in Tschechien inzwischen eine intensive Diskussion um die sehr liberalen Gesetze für den erlaubten Drogenbesitz wieder zurück zu führen.

Die Zusammenarbeit zwischen tschechischer und deutscher Polizei sei ausgebaut worden, etwa durch gemeinsame Streifen. Sowohl MdB Marianne Schieder, wie auch Botschafter Rudolf Jindrak zeigten sich sehr beeindruckt von den vielen Präventionsaktivitäten, die auf bayerischer Seite gestartet werden, um junge Menschen auf die Gefahren insbesondere Crystal hinzuweisen und stark zu machen für ein Leben ohne Drogen. " Es gibt noch viel zu tun, um die Sumpf trocken zu legen!", so Marianne Schieder zusammenfassend.

In diesem Sinne wurde vereinbart demnächst ein Treffen mit dem Drogenbeauftragten der tschechischen Regierung zu vereinbaren, um nach Wegen zu suchen auf denen der gemeinsame Kampf gegen die Drogenkriminalität noch intensiviert werden kann.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.