Döner wieder für 5 Euro – und das Leben bezahlbar

Veröffentlicht am 04.03.2026 in Wahlen

Wahlkampfabschluss der SPD Ergolding bei Döner und Gesprächen

Das Frühlingswetter sorgte für interessierte Besucher und gute Gespräche am Ergoldinger Döner-Stand. Die SPD Ergolding hatte zusammen mit den jungen Kandidierenden aus Ergolding und dem Kreistag zur Aktion„Döner-5-Euro“ eingeladen, um auf Augenhöhe und in unkonventioneller Art und Weise mit jungen Erwachsenen ins Gespräch zu kommen. „Der Wahlkampfauftakt war ganz klassisch im W irtshaus“, so der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Ergolding, Joachim Czichon. „Aber wir wissen auch, dass wir neue Formate brauchen, um mit jungen Leuten besser ins Gespräch zu kommen“, wusste Muhammed Sahin, der in Ergolding auf Platz 2 für den Marktgemeinderat kandidiert. Deshalb habe man für den Wahlabschluss die Landratskandidatin Ruth Müller zusammen mit den jungen Kreistagskandidaten Simon Siegl aus Essenbach sowie Kenan Kanuric und Simon Schanzer aus Niederaichbach eingeladen, um bei einem Döner für fünf Euro mit jungen Menschen in den Dialog zu treten. „Die 5 Euro stehen dabei symbolisch dafür, dass auch für junge Menschen das Leben immer teurer wird und der Weg in die Selbständigkeit, beispielsweise bei der Wohnungssuche immer schwieriger wird“, begründete Kenan Kanuric die Aktion. Die Gespräche am Dönerstand drehten sich um mangelhafte ÖPNV-Angebote im ländlichen Raum, den Wunsch nach konsumfreien Begegnungs-Räumen für junge Menschen und all tägliche Herausforderungen in Schule, Studium und Beruf. Die ungezwungene Atmosphäre am Dönerstand war gut geeignet, die jungen Kandidaten persönlich kennenzulernen, die sich in ihrer Gemeinde und im Landkreis politisch einbringen wollen. Landratskandidatin Ruth Müller und die Landshuter Stadträtin Anja König diskutierten eifrig mit, denn gerade in Ergolding sind die kommunalen Grenzen zwischen Stadt und Landkreis für die Menschen vor Ort nicht wichtig, vielmehr zählen die Angebote der Daseinsvorsorge und die Infrastruktur, unabhängig von der jeweiligen Zuständigkeit. „Das ist auch unser Credo, dass wir auf kommunaler Ebene deutlich enger zusammenarbeiten müssen und die Region gemeinsam denken“, bekräftigte Müller. Beispiele dafür seien der ÖPNV aber auch die Bildungslandschaft. Hier nannte sie beispielsweise die Hochschule, die eine Einrichtung für die gesamte Region sei und deren Innovations- und Forschungskraft sie auch viel stärker im Landkreis Landshut nut zen möchte. 

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.