Doch kein unkonventionelles Fracking im Weidener Becken?

Veröffentlicht am 16.01.2015 in Presse

Im November hatte eine Sprecherin des Bayerischen Wirtschaftsministeriums erklärt, dass „Fracking wie in den USA ist in Bayern weder nötig noch möglich noch zulässig“ und auch „keine Öl- und Gaslagerstätten in Bayern existieren, für deren Erschließung Fracking nötig wäre“. Daraufhin hatte sich Annette Karl an die Staatsregierung gewandt um eine Begründung für diese Aussage zu erhalten.

Betont wird nun in der Antwort der Staatsregierung, dass eine Studie der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe aus dem Jahr 2012 zu dem Ergebnis kam, dass in Bayern keine Tongesteinsformationen mit Schiefgaspotenzial vorhanden seien. Dies ergebe sich aus verschiedenen Faktoren wie die fehlende thermische Reife, Gesteinsmächtigkeit und der fehlenden organischen Substanz für die Entwicklung entsprechender Schiefergaslagerstätten.

Im Umkehrschluss würde dies also bedeuten, dass auch die Erkundungslizenz für die Tochterfirma von Rose Petroleum Ltd., die Naab Energie GmbH, nur zur Auffindung konventioneller Vorkommen führen könne. Unklar bleibt aber weiterhin, was passiert, wenn die Vorhersagen der Studie in dieser Ausschließlichkeit nicht stimmen und doch Lagerstätten entdeckt werden, welche nur durch eine unkonventionelle Förderung erschließbar wären. Die Tiefenbohrung in Windischeschenbach hat gezeigt, dass die Gesteinsformationen in größerer Tiefe deutlich anders sind als man sich das vorher vorgestellt hatte.

Es gilt weiterhin aufmerksam zu bleiben.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.