Die letzten Tage würdevoll gestalten

Veröffentlicht am 19.12.2012 in Kreistagsfraktion

Die SPD-Kreistagsfraktion überreicht eine Spende für das Hospiz in Vilsbiburg

SPD-Kreistagsfraktion überreicht eine Spende für das Hospiz in Vilsbiburg

„Alle kennen die Glückwunschkarten, die sich regelmäßig zu Weihnachten und zum Jahreswechsel in die Briefkästen ergießen. Die Landkreis-SPD habe sich schon vor Jahren von der Papierflut verabschiedet und spendet den eingesparten Betrag an eine gemeinnützige Einrichtung.“ So begründete die Kreis- und Fraktionsvorsitzende Ruth Müller den mit Dr. Marlis Flieser-Hartl der Vorstandsvorsitzenden des Landshuter Kommunalunternehmens für medizinische Versorgung,anberaumten Übergabetermin. In diesem Jahr sei die Wahl auf die jüngste Einrichtung gefallen, von deren Nützlichkeit man sich bereits im April dieses Jahres zusammen mit dem SPD-Landesvorsitzenden Florian Pronold überzeugt habe.
Dr. Marlis Flieser-Hartl erwähnte bei dieser Gelegenheit, hinter der Hospizidee stehe eine Bürgerbewegung, die von vielen Ehrenamtlichen getragen werde. Ihre Zielsetzung sei eine ganzheitliche Sterbebegleitung mit qualifizierter Schmerztherapie und Symptomkontrolle sowie seelsorgerischer und psychosozialer Begleitung. Sterben sei ein natürlicher Prozess im Leben, ein Teil des Lebens. Der sterbende Mensch sei und bleibe Teil der Familie und des sozialen Umfeldes. Die Unterstützung und Entlastung der Angehörigen gehörten ebenfalls zur Hospizarbeit.
"Jeder Mensch hat ein Recht auf ein Sterben unter würdigen Bedingungen. Es macht schutzbedürftige Menschen so verletzlich, dass sie glauben, sie wären eine Last für die anderen. Die Antwort ist eine bessere Betreuung der Sterbenden, um sie zu überzeugen, dass sie immer noch ein Teil unserer Gesellschaft sind", sagte die Vorstandsvorsitzende wörtlich. Zu der Spende, die sie dankbar entgegennahm, fügte Dr. Marlis Flieser-Hartl an, ebenso wie die Hospizarbeit auf das ehrenamtliche Engagement angewiesen sei, hoffe sie immer wieder auf finanzielle Zuwendungen. Diese flössen ohne Umwege und Abzüge direkt der Einrichtung am Vilsbiburger Mariahilfsberg zu und kämen beispielsweise Therapien zugute, die von den Krankenkassen nicht übernommen würden. So hoffe man auch künftige auf die tatkräftige Unterstützung aus der Bürgerschaft.


Foto:
Im Kreise der SPD-Fraktion übergibt die Vorsitzende Ruth Müller (rechts) der Vorstandsvorsitzende Marlis Flieser-Hartl eine Spende für das Vilsbiburger Hospiz.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.