Die Kinder im Mittelpunkt

Veröffentlicht am 10.05.2010 in Landespolitik

SPD beschließt innovatives Bildungskonzept auf Parteitag in Bayreuth

Einstimmig, auch mit den Stimmen der Delegierten aus Niederbayern, wurde ein neues Konzept für die schulische und berufliche Bildung in Bayern beim SPD-Parteitag in Bayreuth am Samstag verabschiedet. Damit setzt die BayernSPD neue Maßstäbe in der Bildungs- und Schulpolitik.

Im Mittelpunkt stehen dabei die Kinder, die durch individuelle Förderung bestmöglichst und ihren Fä-higkeiten entsprechend gefördert und ausgebildet werden sollen. Denn eine gute Ausbildung ist der beste Schutz vor Armut und Arbeitslosigkeit. Kernpunkt dabei ist die flächendeckende Gemein-schaftsschule, die möglichst wohnortnah und individuell alle Schüler fördert und ihnen ermöglicht, die Schulabschlüsse zu erreichen, die für einen guten Einstieg ins Berufsleben oder Studium erforderlich sind.
Dabei wird schulische Bildung umfassend gesehen. Dazu gehört ebenso die vorschulische Bildung und Erziehung, damit alle Kinder insbesondere sprachlich so integriert sind, dass sie ohne Handicaps in die Schule einsteigen können, als die Möglichkeit zur lebenslangen Bildung und Weiterbildung, um flexibel auf die immer neuen Anforderungen in Arbeit und Beruf reagieren zu können.
Dazu gehört für die SPD eine umfassende Lernmittelfreiheit, damit die Bildung nicht allein vom Geld-beutel der Eltern abhängt und alle Kinder Chancengleichheit genießen, um ihr Leben selbstbestimmt in die Hand nehmen zu können.
Dass dies nicht zum Nulltarif zu haben ist, ist der Bayern-SPD bewusst. Aber wenn wir nur wollen, können wir das realisieren, so Dr. Vilsmeier. Denn es war innerhalb weniger Tage möglich mehr als 10.000.000.000 (10 Milliarden) Euro zur Rettung der Landesbank bereit zu stellen. Und auch die 3,75 Milliarden für das Hypo-Alpe-Adria-Abenteuer konnte sich Bayern „leisten“ – allein mit dieser Summe könnten wir 10 Jahre lang jedem Schüler in Bayern ein kostenloses warmes Mittagessen finanzieren oder 5000 Lehrer zusätzlich bezahlen. Denn jeder Euro, den wir in die Kinder und Jugendlichen inves-tieren, rentiert sich später um ein Vielfaches durch eingesparte Kosten für Arbeitslosigkeit, Sozialhilfe und Integrationsmaßnahmen.

Foto: Mit den Stimmen der niederbayrischen Delegierten, mit im Bild der SPD-Landesvorsitzende Florian Pronold MdB (li.) und der Vorsitzende der Antragskommission Klaus Barthel MdB (3. v.re.), wurde das neue Bildungskonzept der Bayern-SPD beim Bayreuther Partietag einstimmig verabschiedet.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.