SPD-Kreisvorstandschaft Landkreis Landshut
SPD im Landkreis Landshut wird sich auch weiterhin gegen Rechtsextremismus engagieren
SPD im Landkreis Landshut wird sich auch weiterhin gegen Rechtsextremismus engagieren
Die SPD im Landkreis Landshut führt seit vielen Jahren immer wieder Aktionen gegen Rechtsradikalismus durch. Ausstellungen wurden organisiert, Veranstaltungen mit Kirchen, Schulen und Verbänden durchgeführt und auch an den Widerstand vor Ort erinnert. Damit will man zum einen „Kultur und Bildung“ aufs Land holen und die Idee von Frieden, Freiheit und Demokratie weiter verteidigen.
Die Ausstellung der Friedrich-Ebert-Stiftung „Rechtsradikalismus in Bayern“, die über das Auftreten der rechten Szene in der aktuellen Zeit, die Symbolik und die Methoden, junge Menschen anzusprechen, informiert, konnte in den letzten drei Jahren an fünf Schulen im Landkreis Landshut vermittelt werden. In Zusammenarbeit mit der Hans-Böckler-Stiftung des DGB gibt es ebenfalls eine Ausstellung unter dem Motto „Freie Gewerkschaften im Mai 33 – Gerade Dich, Arbeiter, wollen wir“, die auf 25 Stellwänden darüber informiert, wie die historischen und politischen Zusammenhänge zur Zeit des Nationalsozialismus waren und welche verheerenden Auswirkungen diese Ideologie hatte.
„Wir sind froh, immer wieder aufgeschlossene Vereine, Verbände und Schulen zu finden, mit denen wir gemeinsam Aktionen durchführen können“, so Kreisvorsitzende Ruth Müller. Besonders wichtig ist es, die Jugend zu informieren und zu sensibilisieren, damit die braunen Wiedergänger keinen Fuß in unserer Region fassen können. Und auch die positive Begleitung durch die Medien ist wichtig, so die SPD im Landkreis Landshut. Denn sie tragen durch ihre verantwortungsvolle Berichterstattung über Aktionen gegen Rechts dazu bei, dass sich die Menschen mit dem Thema auseinandersetzen und nicht eines Tages sagen können: „Wir haben davon nichts gewusst“.
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Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.
- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.
Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.
Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.
Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.
Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!
Vortrag 1: Langquaid Vortrag 2: Geiselhöring Vortrag 3: Rottenburg Vortrag 4: Straubing Vortrag 5: Aufhausen --------------------------------- Dröscher- Preis 2011 - "SPD erneuert sich" AK- Labertal erringt Platz 3 beim Bundesparteitag in Berlin Unterstützervideo I Unterstützervideo II Unterstützervideo III Unterstützervideo IV >Unser Wettbewerbsbeitrag: Wider das Vergessen - Zivilcourage heute Bilderimpressionen vom Stand der Labertaler SPD
Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.