Die Donau ist Lebensraum

Veröffentlicht am 16.09.2009 in Umwelt & Verkehr

Zusammen mit der SPD-Bezirksvorsitzenden Johanna Werner-Muggendorfer und der SPD-Ehrenbezirksvorsitzenden Bruni Irber MdB nahm auch eine große Zahl der SPD-Bezirksvorstandsmitglieder an der SPD-Schifffahrt der SPD-Landtagsfraktion mit der „MS Deggendorf“ von Deggendorf nach Vilshofen und zurück am vergangenen Sonntag teil. Dazu hatten unter dem Motto „Freie Fahrt auf der frei fließenden Donau“ die niederbayerischen SPD-Landtagsabgeordneten Johanna Werner-Muggendorfer, Reinhold Perlak und Bernhard Roos eingeladen.

Unter den mehr als 300 Bürgern waren auch der SPD-Fraktionsvorsitzende im bayerischen Landtag Franz Maget und viele SPD-Landtagsabgeordnete und SPD-Vertreter aus ganz Bayern.
Während der Schifffahrt konnten sich alle von der Schönheit des Natur- und Lebensraums Donau selbst überzeugen. Die SPD tritt seit Jahren für einen umweltverträglichen Ausbau der Donau ohne Staustufen ein und fordert die Einhaltung des entsprechenden Bundestagsbeschlusses von 2002. Eine unermüdliche Vorkämpferin für den Schutz der frei fließenden Donau war und ist die „Schutzheilige der Donau Bruni Irber MdB aus Osterhofen.
Dagegen wollen die CSU und FDP mit neuen teuren Gutachten ihre Pläne für Staustufen und betonierte Kanäle für viel Geld durchsetzen. Die SPD hält diesen Ausbau mit Staustufen und Kanälen aus ökologischen Gründen für nicht vertretbar und aus ökonomischen Erwägungen für unsinnig. Das viele Geld wäre nach Meinung der SPD in der Wirtschaftsförderung, insbesondere des Tourismus, vor Ort besser angelegt, als es in einer Zerstörung des Lebensraums „Donau“ zu versenken. Die Donau ist Lebensraum nicht nur für Pflanzen und Tiere, sondern auch für uns Menschen, betonten die Genossinnen und Genossen des SPD-Bezirksverbandes.

Foto: Die Mitglieder des Bezirksvorstandes der Niederbayern-SPD mit der SPD-Bezirksvorsitzenden Johanna Werner-Muggendorfer MdL (mitte) bei der SPD-Schifffahrt von Deggendorf nach Vilshofen.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.