„Die B 15 neu darf nirgends enden!“

Veröffentlicht am 07.12.2008 in Regionalpolitik

SPD-Kreisräte setzen sich bei Bundestagsabgeordneter für zügigen Weiterbau ein

Der Neubau einer leistungsfähigen Nord-Süd-Verbindung in Niederbayern schreitet im nördlichen Bereich bei Schierling mit Hochdruck voran. Auch für das Teilstück Neufahrn – Ergoldsbach besteht Baurecht und beim den Abschnitt südlich der Isar sind die Vorplanungen abgeschlossen. Dies ist für die Kommunalpolitiker der SPD jedoch kein Grund, selbstzufrieden die Hände in den Schoß zu legen. Vielmehr müsse man sich schon jetzt intensiv mit den weiteren Schritten befassen. „Wenn die B 15 neu im Jahr 2011 Verkehr von der Autobahn A 93 bei Saalhaupt abzieht, darf die Magistrale in Richtung Süden nirgends mehr enden“, mahnt Kreisrat Peter Barteit. Sonst würden die Ortschaften an der bestehenden B 15 mit zusätzlichem Verkehr belastet.

Grund genug, immer wieder den Bundespolitikern auf den Füßen zu stehen, meinte die Fraktionsvorsitzende der SPD im Kreistag, Ruth Müller und hatte die für Landshut zuständige Abgeordnete Jella Teuchner aus Passau in die Veldener Straße gebeten. Hier ist ein besonders gefahrenträchtiger Bereich der Durchgangstrasse quer durch die Stadt und all ihre Wohngebiete zu sehen. Doch der Weiterbau der B 15 neu über die Isar bis an die kleine Vils habe nicht nur die Aufgabe, das Oberzentrums Landshut zu entlasten, so Müller. Auch für den Landkreis Landshut sei damit eine wichtige Erschließungsfunktion verbunden. „Industrie und Gewerbe im Raum Vilsbiburg warten sehnsüchtig auf diese Straße“, pflichtete der dortige Zweite Bürgermeister Johann Sarcher bei. Aber auch in Geisenhausen dürfe die Straße nicht enden. Schon jetzt gelte es, sich über die Möglichkeiten der Fortsetzung in Richtung Schwindegg Gedanken zu machen. Peter Barteit fasste die Forderungen des Raumes Landshut zusammen. Der Bund müsse aus regulären Finanzen für den Bundesfernstraßenbau, über Investitionsprogramme und Sondermittel in den nächsten Jahren immer genügend Geld zur Verfügung stellen, um einen zügigen Weiterbau der B 15 neu zu gewährleisten. Bezüglich des Teilstücks Essenbach – Geisenhausen habe des Bundes-Verkehrsministerium eine besondere Verantwortung, hier Baurecht zu schaffen und dies auch in die Tat umzusetzen.

Jella Teuchner zeigte sich von dem Vor-Ort-Termin und den Belastungen der Landshuter Ortsdurchfahrt durchaus beeindruckt. Sie werde in Berlin alles Mögliche veranlassen, Planung und Baufortschritt der Straße weiter in Schwung zu halten. Da sei es sicher kein Nachteil, wenn das zuständige Ministerium in Berlin in den Händen der SPD bleibe und mit der Staatssekretärin Karin Roth eine überzeugte Verfechterin für die B 15 neu zuständig sei.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.