Deutscher Fußball-Bund aktiv gegen Diskriminierung und Ausgrenzung

Veröffentlicht am 02.05.2010 in Jugend

MdB Marianne Schieder: Julius-Hirsch-Preis 2010 ausgeschrieben - Fußballfans jetzt bewerben!

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) verleiht auch in diesem Jahr wieder den Julius-Hirsch-Preis für Demokratie und Menschenrechte und gegen Rassismus, Antisemitismus und Gewalt. Mit dem Julius-Hirsch-Preis fordert der DFB seine Mitgliedsverbände und Vereine, seine mehr als sechs Millionen Spieler, Trainer, Funktionäre und besonders die Jugend in seinen Reihen auf, sich gegen Diskriminierung und Ausgrenzung von Menschen auf dem Fußballplatz, im Stadion und in der Gesellschaft zu stellen.

Die Julius-Hirsch-Stiftung leistet mit ihrer Arbeit einen Beitrag zur Stärkung der Zivilgesellschaft, der Demokratie, der Menschenrechte sowie dem Schutz von Minderheiten“, betont die SPD-Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder. In diesem Zusammenhang appelliert MdB Schieder an Vereine, Initiativen und Einzelpersonen, die sich im Fußball in besonderem Maße für Toleranz und Respekt, gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit engagiert haben, sich für den Preis zu bewerben.

Mit der Stiftung des Julius-Hirsch-Preises erinnert der DFB an den deutsch-jüdischen Fußball-Nationalspieler Julius Hirsch (1892 – 1943) und an alle, insbesondere die jüdischen Opfer, des nationalsozialistischen Unrechtsstaates. Er will ein öffentliches Zeichen für die Unverletzbarkeit der Würde des Menschen setzen, in den Stadien und in der Gesellschaft.

Der Bewerbungsschluss ist der 30. Juni 2010. Der Preis ist mit insgesamt 20.000 Euro dotiert. Berücksichtigt werden Aktivitäten und Initiativen, die innerhalb des mit der Bewerbungsfrist endenden Fußballjahres stattgefunden haben: 1. Juli 2009 bis 30. Juni 2010. Im Zeitraum Juli bis Oktober wird die Jury alle Bewerbungen sichten und dem DFB-Präsidium einen Vorschlag für den Preisträger machen. Bis November 2010 werden alle Bewerber bzw. Einreicher von Vorschlägen über die Vergabe des Julius-Hirsch-Preises informiert.

Die Bewerbungsunterlagen können unter www.dfb.de unter der Rubrik „Soziales Engagement“, Julius-Hirsch-Preis angefordert und gleichzeitig abgegeben werden.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.