Der Kreistag im Landkreis Landshut soll jünger werden

Veröffentlicht am 03.03.2014 in Kreisvorstand

Miteinander für alle Generationen - die jungen Kandidaten der SPD mit Landratskandidatin Christel Engelhard

SPD Kreisverband will mit jungen, engagierten Kandidaten punkten

Dieses Jahr kandidieren auf der Kreistagsliste der SPD acht Kandidatinnen und Kandidaten unter 30 Jahren. Ein Zeichen, dass die Sozialdemokratie im Landkreis Landshut eine effektive Nachwuchsarbeit betreibt und alle in ihre Mitte einbindet. Jeder wird in der Sozialdemokratie ernst genommen und kann Verantwortung übernehmen. Dieser stellen sich alle Kandidatinnen und Kandidaten die zurzeit ein Kreistagsmandat anstreben.
Angeführt werden sie auf der Liste von Tuba Altuntas auf Platz 15. Sie kommt aus Vilsbiburg und arbeitet dort als Verwaltungsfachwirtin und ist zudem ehrenamtlich in der Integrationsarbeit stark engagiert. Aufgrund ihres Engagements erhielt sie vor einiger Zeit sogar den Niederbayerischen Integrationspreis. Hauptaugenmerk ihrer politischen Arbeit ist die Förderung eines internationaleren Landkreises.

Darauf folgt auf Platz 24 Michael Forster, Fluggerätemechaniker und Student aus Ergoldsbach. Dort ist er Vorsitzender der Goldbachtalnarren und will, dass das ehrenamtliche Engagement im Landkreis besser unterstützt wird.

Auf Platz 34 kandidiert Florian Steer aus Velden. Er übernimmt bei sich zu Hause eine besondere Verantwortung. Der Zimmerermeister kandidiert für das Amt des Bürgermeisters. In diesem Zusammenhang sieht er es als seine Aufgabe, die Kreisumlage nicht weiter zu erhöhen, damit die Gemeinden möglichst viel Geld haben, das sie für ihre verschiedenen Projekte vor Ort ausgeben können.

Gökce Göktürk ist mit 21 Jahren die jüngste Kandidatin auf der Liste (Platz 39) und kommt aus Geisenhausen. Die Jurastudentin engagiert sich als erste Vorsitzende einer Hochschulgruppe für soziale und integrative Projekte und erhielt mit dieser den Aumüller Integrationspreis 2013. Sie will sich für eine bessere Busanbindung im Landkreis Landshut einsetzen.

Ugur Sahin aus Ergolding ist Staatlich geprüfter Glasbautechniker. Er kandidiert für den Kreistag auf Platz 45 und sieht den Ausbau der Infrastruktur als sehr wichtig an. So müsse sich die Zuganbindung Richtung München wesentlich verbessern. Dafür will sich auch Valerian Thielicke, Europakandidat auf der SPD-Liste für Niederbayern und SPD Ortsvorsitzender aus Tiefenbach, einsetzen. Er kandidiert auf Platz 46 für die Kreistagswahlen und sieht eine Verbesserung des Schulangebots im gesamten Landkreis als eine der wichtigsten Zukunftsaufgaben an.

Direkt hinter ihm kandidiert Philip Latein (Platz 47) aus Vilsbiburg. Er ist Einzelhändler und will sich für den Erhalt der bäuerlichen Landwirtschaft sowie den Naturschutz einsetzen. Den Reigen der jungen Kandidaten schließt Fabian Zellner ab. Der Lehramtsstudent kommt aus Altfraunhofen und will von Platz 55 aus in den Kreistag einziehen. Als angehender Lehrer weiß er, dass Bildung schon im frühkindlichen Alter beginnt. Deswegen soll sich seiner Meinung nach der Landkreis für einen flächendeckenden Ausbau der Betreuungsplätze einsetzen.

Junge Kreisräte können auch die Interessen Jugendlicher in unserem Landkreis besser vertreten, da sie näher an den Problemen, Wünschen und Sorgen ihrer Altersgenossen dran sind, ist sich auch Landratskandidatin Christel Engelhard sicher. „Wir haben für unsere jungen Kandidaten Platz gemacht auf der SPD-Kreistagsliste und sie nicht in eine eigene Jugend-Liste ausgesourct, wie andere Parteien. Wenn man über das Miteinander der Generationen spricht, muss sich dies auch bei der Listenaufstellung wiederfinden“.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.