Datenschutz muss mehr ins Zentrum rücken

Veröffentlicht am 25.08.2013 in Veranstaltungen

Netzpolitische Veranstaltung der Jungsozialisten

Die Jusos Oberpfalz luden in den Saal des Leeren Beutel in Regensburg zu einer hochkarätigen Podiumsdiskussion zum Thema: "20 Jahre #Neuland-die Furcht der Politik vor dem Internet", die gerade bei jungen Leuten auf breiteres Interesse stieß. Die Expertin für Internet und Netzpolitik im Kompetenzteam von SPD Kanzlerkandidat Peer Steinbrück, Prof. Gesche Joost betonte, dass die SPD das Thema Datenschutz mehr in den Fokus ihrer Innenpolitik rücken wird. Darüber hinaus müssen aus dem NSA Skandal die richtigen Lehren gezogen werden.

Es brauche mehr internationale Abkommen, die Grundrechte von Bürgerinnen und Bürgern auch im Internet wirksam schützen. Der Vorsitzende des Rechtsausschusses des bayerischen Landtages MdL Franz Schindler ging auf einige rechtliche Fragestellungen ein, die durch die Geheimdienste und die Weitergabe der Daten an amerikanische Behörden verletzt worden seien und wo schnell Abhilfe geschaffen werden müsse.

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen Schleswig Holstein MdL Rasmus Andresen begrüßte die netzpolitischen Positionen der SPD seit Gesche Joost und sagte seine Unterstützung für die Konzipierung rot-grüner Innenpolitik in einer neuen Bundesregierung zu.

Thomas Hinterwimmer vom AK Vorratsdatenspeicherung Regensburg ging auf einige technische Forderungen ein, die man als Lehrer aus dem NSA Skandal ziehen müsse und betonte seinerseits den Stellenwert vom Grundrecht auf Datenschutz. Weitere Beiträge gab es vom stellvertretenden Juso Bundesvorsitzenden Sebastian Roloff, der Regensburger Landtagsabgeordneten Margit Wild und dem Bundestagskandidaten der SPD Regensburg Karl Söllner.

Der vorgesehene Raum zur Diskussion auch mit dem Publikum wurde breit genutzt.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.