Das rote Parteibuch unterm Weihnachtsbaum für Ralf Neiser

Veröffentlicht am 24.12.2009 in Allgemein

Willkommen an Bord: v.l. Ortsvorsitzender Johannes Faden, Neumitglied Ralf Neiser und 3. Bürgermeister Harry Büttner

Zwei Tage vor Weihnachten konnte die Geiselhöringer SPD mit Ralf Neiser ein neues Mitglied in der Partei begrüßen. „Die schönste Pflicht eines Ortsvorsitzenden“ bezeichnet Johannes Faden die Überreichung des Parteibuches an ein neues Mitglied. „Das rote Parteibuch hat Tradition in der SPD, die als älteste Partei Deutschlands neben der Mitglieds-Card immer noch das bewährte Parteibuch übergibt“, so Johannes Faden weiter.

„Für mich waren das Ergebnis der Bundestagswahl mit einer Mehrheit für Schwarz-Gelb und die Vorfälle um den Tod von Dominik Brunner das Signal: Jetzt musst du Farbe bekennen, jetzt musst du dich selber einbringen“, so der Heimleiter des Geiselhöringer Seniorenheims zu seinem Parteieintritt in die SPD. Ralf Neiser ist in Weiden geboren und im sozialdemokratisch regierten Nordrhein-Westfalen aufgewachsen, nach seiner Dienstzeit bei der Bundeswehr qualifizierte er sich im sozialen Bereich weiter zum Pflegedienstleiter und wurde 2009 Heimleiter.

„Als Bewunderer unseres Altbundeskanzlers Helmut Schmidt und als Mensch mit einem ausgeprägten Sinn für soziale Belange war es eine logische Schlussfolgerung, dass ich mein Engagement und meine soziale Kompetenz in die SPD einbringen werde. Ich freue mich, dass ich in Geiselhöring einen so aktiven SPD-Ortsverein gefunden habe.“ „Willkommen an Bord und auf eine gute Zusammenarbeit“, begrüßte auch 3. Bürgermeister Harry Büttner den neuen Genossen in Geiselhöring.

 

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.