Weiterentwicklung der Pflegeversicherung notwendig
Öffentliche Diskussionsveranstaltung über die „Zukunft der Pflege“ mit MdB Hilde Mattheis, stellv. gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion
Die Sorge, im Alter pflegebedürftig zu werden, beschäftigt weite Teile der Bevölkerung. Neben dieser Sorge besteht der Wunsch, im Falle von Pflegebedürftigkeit so lange wie möglich in der eigenen häuslichen Umgebung bleiben und möglichst selbstbestimmt am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können. Hierfür hat sich die Pflegeversicherung als solidarische und paritätische umlagefinanzierte Sozialversicherung im Grundsatz bewährt, denn sie bietet Unterstützung im Falle von Pflegebedürftigkeit. Allerdings machen gesellschaftliche Veränderungen die Weiterentwicklung der Pflegeversicherung notwendig.
Die SPD-Bundestagsfraktion hat dazu ein Orientierungspapier für ein Gesamtkonzept Pflege erarbeitet. "Mit diesem Gesamtkonzept wollen wir für Pflegebedürftige die Unterstützung und Sicherung der Teilhabe ausweiten, die Versorgung von Demenzerkrankten verbessern, die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf ermöglichen, die gute Arbeit für Pflegefachkräfte gewährleisten und die Pflegeinfrastruktur ausbauen", erläutert die Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder. Darüber hinaus will die SPD die Potentiale der Familien, der Nachbarschaften sowie des ehrenamtlichen Engagements stärken und mit professionellen Pflege- und Betreuungsstrukturen verknüpfen. Das Wohnumfeld und ambulante Betreuungsformen und Hilfeangebote müssen den Bedürfnissen der Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen vor Ort entsprechen.
Darüber und über weitere Punkte wird Marianne Schieder bei einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung gemeinsam mit ihrer Kollegin Hilde Mattheis, MdB, stellv. gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Fachleuten und interessierten Bürgerinnen und Bürgern diskutieren.
Die öffentliche Diskussionsveranstaltung
„Zukunft der Pflege. Pflegereform – Versorgung für Demenzerkrankte – Bürgerversicherung Pflege“ findet statt: Mittwoch, 1. Februar 2012 von 18.30 bis 20.30 Uhr in 93133 Burglengenfeld, Gaststätte der Stadthalle, Im Naabtalpark 40