Das Gymnasium nimmt Gestalt an

Veröffentlicht am 13.05.2011 in Kreistagsfraktion

Architekt Markus Neuber (rechts) erläutert am Modell die ersten Überlegungen zur Gestaltung des neuen Landkreisgymnasium

SPD-Kommunalpolitiker informierten sich über erste Grundlagen zum Vorentwurf

Ein großzügiges, filigranes Bauwerk mit interessanten Blickbeziehungen und Verkehrsflächen, die zur Kommunikation einladen. Eine Konstruktion, deren Energiebedarf weitgehend selbst erzeugt wird und die den Lärm von der stark befahrenen Bundesstraße vollständig dämmt. Und schließlich die kluge Einbindung in eine gewachsene Landschaft mit guter Nachbarschaft zur Förderschule. .

So wurde den Kommunalpolitikern der SPD aus dem Marktgemeinderat Ergolding und dem Kreistag das neue Landkreisgymnasium in Aussicht gestellt. Obwohl in der Zukunft noch sehr viele Detailfragen geklärt werden müssen, gaben die Sozialdemokraten schließlich grundsätzlich ihre Zustimmung, das Konzept eines optimierten Längsbaues weiter zu verfolgen.

Fraktionsvorsitzende Ruth Müller begrüßte zu dieser erweiterten Fraktionssitzung das Architektenteam um Peter Leinhäupl und Markus Neuber sowie Albrecht Alram und Christian Zehntner vom Landratsamt Landshut. Leinhäupl skizzierte in seiner Präsentation zunächst den langen Weg der Planer von ursprünglich 35 Lösungsmöglichkeiten zu letztlich drei Varianten, von denen eine in Kürze in die Vorentwurfsphase starten soll. Grundlage sei eine Hauptnutzfläche von 6.080 Quadratmetern; damit könne der Landkreis eine einzügig gebundene Ganztagsschule für die Jahrgangsstufen 5 – 8 anbieten und habe damit vorerst ein Alleinstellungsmerkmal in der regionalen Schullandschaft. Bezüglich der Sportflächen sei eine Zweifachturnhalle vorgesehen. Die Freiplätze sollten etwas entfernt vom Schulgrundstück untergebracht werden. Damit werde der Pausenhof großzügiger und es entstehe eine ideale Kommunikationszone mit der Förderschule – ein ganz neuer pädagogischer Ansatz.

In der sehr ausführlichen Diskussion pochten die SPD-Vertreter aus Ergolding auf einen sensiblen Umgang mit dem angrenzenden Seeufer. Das Landschaftskonzept müsse besonderes Augenmerk auf den Baumbestand und dessen Bedeutung als Vogelbrutstätte richten. Aus der Kreistagsfraktion kam die Forderung, den Schallschutz von der Bundesstraße mittels eines „wasserdichten“ Gutachtens zu belegen. Auch müsse großen Wert auf die Einhaltung des Kosten- und Zeitplans gelegt werden.

Auf die „sehr sportliche Termingestaltung“ ging abschließend Albrecht Alram, der Geschäftsleitende Beamte des Landratsamtes ein. Nach den Beratungen in den Fraktionen solle der Vorentwurf in der Sitzung des Kreistages am 30. Mai genehmigt werden. Bevor dieses Gremium am 26. Juli wieder zusammen tritt, hätten die Planer die nicht geringe Aufgabe, die Planung zur Genehmigung fertig zu stellen. Wenn diese Verfahren im Herbst abgeschlossen seien, könnten im kommenden Winter die Ausschreibungen laufen und im Frühjahr der erste Spatenstich erfolgen. Dann stehe der Aufnahme des Schulbetriebes im September 2013 nichts mehr im Wege. Fraktionsvorsitzende Ruth Müller meinte in ihrem Schlusswort, um dieses Ziel zu erreichen, müssten alle Beteiligten bestmöglich zusammenarbeiten. Aber dies sei im Landkreis Landshut eigentlich die Regel.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.