CSU hinkt der SPD weit hinterher: Kostenfreie Kindergärten in Rheinland-Pfalz

Veröffentlicht am 03.09.2009 in Landespolitik

Die SPD-Bezirksvorsitzende Johanna Werner-Muggendorfer MdL fordert gebührenfreie Kindergärten wie in Rheinland-Pfalz auch im viel reicheren Bayern: Bildung darf nichts kosten. Wenn man das nicht kapiert, dann ist eh alles zu spät, sagt die SPD-Bezirksvorsitzende Johanna Werner-Muggendorfer MdL. Deshalb steht die Gebührenfreiheit, wenigstens des letzten Jahres, der Kindergärten bei der SPD ganz oben auf der Wunschliste.

Da hinkt die CSU der SPD weit hinterher, so Werner-Muggendorfer weiter, wenn das SPD-regierte Rheinland-Pfalz ab diesem Kindergartenjahr die Kosten für alle drei- bis sechsjährigen und in Bälde sogar noch für die zweijährigen Kinder übernehmen könne, dann muss sich das das viel reichere Bayern erst recht leisten können.
Damit investiert Rheinland-Pfalz mehr als 2.000 Euro pro Jahr und Kind in die frühe Förderung. Dagegen kommt Bayern nur auf etwa 1.200 Euro. Für die SPD gehört die frühkindliche Bildung genauso zu einer ganzheitlichen Bildung, wie kostenloser Schulbesuch mit Lernmittelfreiheit oder ein gebührenfreies Studium, erklärt Werner-Muggendorfer.
Fast wichtiger noch als ein gebührenfreies letztes Kindergartenjahr ist das erste, um die Kinder aus bildungsferneren Schichten und von Migranten früher zu integrieren und besser fördern zu können, damit sie einen möglichst guten Start in die Schulzeit bekommen, fordert Werner-Muggendorfer weiter. In Rheinland-Pfalz liegt die Kindergarten-Besuchsquote im ersten Jahr immerhin bei 92 Prozent, trotz bisheriger Gebühren; in Bayern liegt die Quote nur bei 76 Prozent. Das muss sich ändern, denn die frühkindliche Bildung bildet das Fundament für das spätere Leben, bekräftigt Werner-Muggendorfer.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.