Bundeswehrreform sorgt für massive Verunsicherung

Veröffentlicht am 21.01.2011 in MdB und MdL

Staats- und Bundesregierung müssen endlich zuverlässig handeln

"Die CSU streut Verunsicherung und lässt gerade ländliche Kommunen im Regen stehen", kritisiert die SPD-Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder die laufende Bundeswehrreform. Seit Verteidigungsminister Theodor zu Guttenberg angekündigt hat, die Armee zu reformieren, um Einsparungen im Verteidigungsetat zu ermöglichen, herrscht an zahlreichen Standorten Unsicherheit. Vor allem, weil es keine verbindlichen Aussagen über den Fortbestand gibt.

Diese Verunsicherung wird noch größer durch die seit einigen Tagen kursierenden Konkretisierungspläne, die nächste Woche vom Heer dem Verteidigungsminister vorgelegt werden sollen. Daraus geht hervor, dass der Standort Cham vermutlich geschlossen werden soll und hinter dem Standort Roding ein Fragezeichen steht. Geht es nach den Plänen des Heeres, sind Pfreimd und Oberviechtach sicher.

Verlässlich sind diese Aussagen jedoch nicht, da sich der Minister noch nicht geäußert hat. Bis Mitte des Jahres soll erst eine endgültige Entscheidung fallen. Mit dieser Hinhaltetaktik und dem Streuen von Vermutungen wird die Verunsicherung nur noch größer.

Neben der Unsicherheit, welche Standorte erhalten bleiben, gibt es auch keine klaren Aussagen, was an jenen Orten passieren wird, wo die Bundeswehr abgezogen werden soll. Weder von der Bundesregierung, noch von der Staatsregierung gibt es bis jetzt ein vernünftiges Konversionsprogramm für die Reform. Auch sonst gibt es keine Strategie, wie die gefährdete Wirtschaftskraft für die betroffenen Kommunen ersetzt werden kann.

MdB Marianne Schieder hat deshalb eine schriftliche Anfrage an die Bundesregierung gerichtet. Zeitgleich fordert sie Ministerpräsident Horst Seehofer in einem Brief auf, Strategien vorzulegen, wie vor allem ländlichen Regionen geholfen werden kann, denen eine Standortschließung droht. "Die Bundeswehr ist gerade in diesen Regionen ein nicht zu ersetzender Arbeitgeber und existentieller Wirtschaftsfaktor", erklärt Marianne Schieder. Sie selbst setzt sich dafür ein, alle Standorte in den Landkreisen Schwandorf und Cham zu erhalten, um die Wirtschaftskraft nicht schwächen.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.