Bürger gestalten ihre Heimat mit

Veröffentlicht am 24.09.2014 in Kreistagsfraktion

SPD-Kreistagsfraktion informierte über Regionalmanagement und LEADER

Auf Einladung der SPD-Kreistagsfraktion referierte der Wirtschaftsreferent des Landkreises Landshut, Ludwig Götz in der VHS-Vilsbiburg vor zahlreichen SPD Mandatsträgern über das neue Regionalmanagment im Stadt- und Landkreis Landshut.

Die Landtagsabgeordnete Ruth Müller  betonte im Rahmen ihres Grußwortes die Bedeutung dieser Förderung für die Region und die positive Bürgerbeteiligung. Für die SPD-Kommunalpolitiker aus dem Landkreis Landshut waren insbesondere auch die Ausführungen zum LEADER-Programm von großem Interesse, bekamen sie hier doch Informationen aus erster Hand.

Mit dem Startschuss am 1. August für ein Regionalmanagement und Leader-programm für den Stadt und Landkreis Landshut mit einer Gesamtfördersumme in Höhe von 1 Million Euro wurden die Weichen gestellt, um die Herausforderungen des demografischen Wandels anzugehen und in wichtigen Zukunftsthemen, wie Bildung und Fachkräfte, Energie, Demografie und Technisch-Soziale Infrastruktur, gemeinsame Strategien und Projekte zu entwickeln, erläuterte Götz als der zuständige Wirtschaftförderer und Projektleiter des Landkreises.Im Dunstkreis der Metropolregion München ist in den nächsten Jahren ein Wachstum von ca. 7 % in unserer Region zu erwarten. Gerade in der Altersgruppe der 30- bis 50jährigen ist der Zuzug um das dreifache höher als in anderen Altersgruppen so Götz.

Im Bereich der Facharbeiter zeichnet sich laut der IHK in den nächsten Jahren ein Fehl von ca. 30.000 Facharbeitern ab. Deshalb muss man durch gezielte Maßnahmen im Rahmen eines Regionalmanagements den Stadt- u. Landkreis strategisch aufstellen und fördern, damit sich auch Neubürger für diese Region entscheiden und hier ihren Arbeitsplatz und Lebensmittelpunkt für ihre Familien suchen. Das Regionalmanagement Landshut will regionale Netzwerke aufbauen und gemeinsame Projekte und Prozesse in der Region anstoßen.

Im Rahmen von Online- und Bürgerbefragungen, sowie Workshops und weiteren Aktionen bei öffentlichen Veranstaltungen möchte man ihm Rahmen von Bürgerbe-teiligung  deren Wünsche und Forderungen in die Aktion einfließen lassen. Als Entscheidungsträger über die Fördermittel wird am 31. Oktober der Verein "Lokale Aktionsgruppe Landshut e.V." gegründet, der aus 39 % Mandatsträgern und 61 % Sozialpartnern, wie Gewerkschafts- und Arbeitgeberverbänden und aus engagierten Bürgern besteht.

Da das gesamte Programm unter dem Leitsatz „Bürger gestalten ihre Heimat“ steht, ist die Bürgerbeteiligung und die Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements ein wichtiger Grundbaustein und wird deshalb von der Landkreis SPD in vollem Umfang unterstützt. Kreisrätin Filiz Cetin, die im Wirtschaftsausschuss tätig ist, hatte bereits beim Stand des Landkreises bei der Vilsbiburger Wirtschaftsschau um interessierte Bürger geworben und betonte, dass es wichtig sei, dass sich die Bürgerinnen und Bürger engagieren. Auf der Homepage des SPD-Kreisverbands und des Landkreises Landshut gibt es nähere Informationen zu diesem wichtigen Zukunftsthema.

 

Bildunterschrift: von lk. nach re.  Kreisrätin Filiz Cetin, Kreisrat Sebastian Hutzenthaler, die beiden Wörther Gemeinderäte Armin Reiseck und Monika Stadler

 

Homepage SPD Landkreis Landshut

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.