Bezirksparteitag der Oberpfalz SPD

Veröffentlicht am 01.12.2012 in Wahlen

SPD-Landesvorsitzender Florian Pronold

Pronold erwartet Kopf-an-Kopf Rennen bei der bayerischen Landtagswahl

Wir haben Kandidaten zur Bundestagswahl, aber noch keinen Wahltermin“, eröffnete SPD-Bezirksvorsitzender Franz Schindler, MdL den Bezirksparteitag der oberpfälzer Sozialdemokraten in Neustadt a.d. Waldnaab. Die CSU versuche vergessen zu machen, dass sie in Berlin mitregiere und möchte einen gemeinsamen Wahltermin mit der bayerischen Landtagswahl unbedingt vermeiden. Der bayerische SPD-Landesvorsitzende Florian Pronold, MdB nannte das anhaltende Gezerre um einen Wahltermin ein „unerträgliches Trauerspiel“, war sich aber sicher dass der Bund den 22. September 2013 als Termin durchsetzt.

Die Nervosität in der CSU sei unübersehbar, betonte Pronold, die SPD arbeite hingegen unbeirrt an ihrem Ziel einer Regierungsübernahme in Bayern und im Bund. Die Umfragen deuteten in Bayern derzeit auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen hin, „es sei alles möglich“, so Pronold. Ein zentrales Thema der SPD wird die Bildungspolitik mit einem Schwerpunkt bei der Abschaffung der Studiengebühren in Bayern sein. Daneben stellte Pronold auch klar, dass das sogenannte „Betreuungsgeld“ nach der Bundestagswahl wieder abgeschafft und das Geld stattdessen den Kommunen zur Einrichtung von Kindertagesstätten gegeben wird.

In der Steuerpolitik forderte Pronold eine strengere Verfolgung von Schwarzgelddelikten und Steuerhinterziehung. Die CSU sei bei allen Strafrechtsverschärfungen schnell dabei, außer wenn es um Steuerstrafsachen geht, so Pronold. Er persönlich freue sich über jede aufgetauchte Steuer-CD und die Verfolgung der betroffenen Steuerstraftäter.

 

Homepage SPD Bezirk Oberpfalz

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.