Besuch von Frau Annette Karl, MdL beim Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung am 11. Juni 2014

Veröffentlicht am 16.06.2014 in Presse

Über das neue Aufgabenspektrum des Amtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung hat sich Landtagsabgeordnete Annette Karl beim Amtsleiter Anton Hösl und dessen Stellvertreter Joachim Gesierich informiert. Hösl stellte die Behörde in Weiden mit ihrer Außenstelle in Tirschenreuth vor, an der aktuell insgesamt 49 Personen beschäftigt sind. Die hochqualifizierten und engagierten Mitarbeiter seien ein wichtiger Baustein der Digitalisierung, zeigte sich Karl beeindruckt, nachdem sie von den aktuell laufenden Arbeiten und Projekten erfuhr. Gerade für die Kommunen und Landkreise biete der Freistaat mit den Angeboten der Vermessungsämter eine echte Erleichterung durch die digitale Erfassung der Bebauungspläne, der Bodenrichtwerte, GIS und Schulsprengelzuordnungen.

 

Als Breitbandexpertin der SPD Landtagsfraktion interessierte sich Karl vor allem über die Breitbandberatung. Hier betonte Hösl, dass mit den Kommunen eine gute Zusammenarbeit bei diesem Thema bestehe und zahlreiche Projekte liefen. Allerdings nehme die Bestandserfassung der aktuellen Datenübertragungsraten in den einzelnen Siedlungsteilen der Kommunen und die Einordnung von möglichen zukünftigen Standorten von Kabelverzweigern  für eine bestmögliche Breitbandversorgung einige Zeit in Anspruch. Es sei deshalb für alle interessierten Kommunen immens wichtig mit diesen Vorarbeiten schnellstmöglich zu starten, da sich diese Verwaltungsschritte auch bei der angekündigten Vereinfachung im Förderprogramm nicht streichen lassen werden.

Karl zollte den Amtsvertretern hohen Respekt, wie sie die zusätzlichen Aufgaben bewältigen, betonte aber, es sei Aufgabe des Finanzministers Söder, in dessen Verwaltungsbereich die Vermessungsämter gehören, diese für die zusätzlichen Aufgaben auch mit ausreichend Personal auszustatten.

 

Ein Gespräch mit dem Personalratsvorsitzenden Jürgen Rundag rundete den hochinteressanten Besuch ab.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.