Über das neue Aufgabenspektrum des Amtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung hat sich Landtagsabgeordnete Annette Karl beim Amtsleiter Anton Hösl und dessen Stellvertreter Joachim Gesierich informiert. Hösl stellte die Behörde in Weiden mit ihrer Außenstelle in Tirschenreuth vor, an der aktuell insgesamt 49 Personen beschäftigt sind. Die hochqualifizierten und engagierten Mitarbeiter seien ein wichtiger Baustein der Digitalisierung, zeigte sich Karl beeindruckt, nachdem sie von den aktuell laufenden Arbeiten und Projekten erfuhr. Gerade für die Kommunen und Landkreise biete der Freistaat mit den Angeboten der Vermessungsämter eine echte Erleichterung durch die digitale Erfassung der Bebauungspläne, der Bodenrichtwerte, GIS und Schulsprengelzuordnungen.
Als Breitbandexpertin der SPD Landtagsfraktion interessierte sich Karl vor allem über die Breitbandberatung. Hier betonte Hösl, dass mit den Kommunen eine gute Zusammenarbeit bei diesem Thema bestehe und zahlreiche Projekte liefen. Allerdings nehme die Bestandserfassung der aktuellen Datenübertragungsraten in den einzelnen Siedlungsteilen der Kommunen und die Einordnung von möglichen zukünftigen Standorten von Kabelverzweigern für eine bestmögliche Breitbandversorgung einige Zeit in Anspruch. Es sei deshalb für alle interessierten Kommunen immens wichtig mit diesen Vorarbeiten schnellstmöglich zu starten, da sich diese Verwaltungsschritte auch bei der angekündigten Vereinfachung im Förderprogramm nicht streichen lassen werden.
Karl zollte den Amtsvertretern hohen Respekt, wie sie die zusätzlichen Aufgaben bewältigen, betonte aber, es sei Aufgabe des Finanzministers Söder, in dessen Verwaltungsbereich die Vermessungsämter gehören, diese für die zusätzlichen Aufgaben auch mit ausreichend Personal auszustatten.
Ein Gespräch mit dem Personalratsvorsitzenden Jürgen Rundag rundete den hochinteressanten Besuch ab.