
Die SPD-Bildungspolitikerin Margit Wild möchte für Bayerns Schulen mehr Lehrer, die auch über sonderpädagogische Kompetenz und Erfahrung verfügen: „Es gibt leider immer mehr Schülerinnen und Schüler, die eine professionelle Betreuung und Beratung benötigen. Wenn sowohl Schulpsychologen als auch Beratungslehrkräfte Alarm schlagen, darf uns das nicht kalt lassen“, erklärt die Regensburger Abgeordnete. Sie fordert die Staatsregierung daher auf, 200 Lehrer für den sonderpädagogischen Dienst einzustellen und 250 weitere für den Einstieg in das Zwei-Pädagogen-System an Grundschulen. „Mit zwei Pädagogen in der Grundschule erreichen wir nicht nur einen höheren Bildungserfolg, sondern können auch besser auf die individuellen Probleme der jungen Schüler und Schülerinnen eingehen. Viele langfristig belastenden Situationen an Schulen würden sich gar nicht erst entwickeln“, erklärt Wild.





