Bei der Messe der SPD-Ortsvereine

Veröffentlicht am 05.03.2012 in Veranstaltungen

InterAKTIV im Labertal: v.l. Martin Auer, Armin Buchner, Madlen Melzer, Ruth Müller, Maria Auer sowie Heinz Uekermann mit SPD-Generalsekretärin Natascha Kohnen (4.v.re.) und MdL Anette Karl (3.v.l.)

BayernSPD InterAKTIV
Packen wir’s an – dann kann die CSU einpacken!

„BayernSPD interAKTIV“ hieß die Messe der SPD-Ortsvereine in der Messestadt Nürnberg, die im Februar im Karl-Bröger-Zentrum vom SPD-Landesverband auf Einladung des SPD-Landesverbandes von weit über 100 Funktionärinnen und Funktionären der SPD aus ganz Bayern besucht wurde. Selbstverständlich war auch der Arbeitskreis Labertal unter der Führung seiner Sprecherin Ruth Müller zusammen mit einer starken Delegation der Schierlinger SPD vertreten. Vorgestellt wurden in acht Foren und Workshops die Projekte der BayernSPD bis zum Sommer 2013 zur Vorbereitung der Landtags- und Bundestagswahl im September des kommenden Jahres. Zu den behandelten Themen gehörten unter anderem der Umgang mit den Rechtsextremisten, die Angebote der politischen Bildungsträger, Tipps für die Pressearbeit sowie für die Internet-Auftritte. Eine ganze Reihe von Expertinnen und Experten standen den Gästen für Informationen und Anregungen zur Verfügung.

Mit der stellvertretenden SPD-Landesvorsitzenden Annette Karl, MdL, und mit Natascha Kohnen, MdL, der Generalsekretärin der BayernSPD, kam gleich zu Beginn der Veranstaltung geballte und temperamentvolle „womanpower“ zum Einsatz, die den Saal gleich in Stimmung brachte. Annette Karl stellte in ihrem kämpferischen Statement die SPD und Christian Ude als die inhaltliche wie personelle Zukunftslokomotive für Bayern heraus, während die Politik von Horst Seehofer und seiner CSU in wichtigen Bereichen wie der Bildung und Energie nur eine Paradebeispiel für Rückständigkeit und Konzeptionslosigkeit sei und eine Ansammlung von verpassten Chancen für Bayern darstelle. Annette Karl und anschließend Natascha Kohnen betonten die Bedeutung der Ortsvereine als Basis der Partei für ein erfolgreiches Abschneiden bei der Landtags- und der Bundestagswahl in knapp 18 Monaten. Kohnen: „Wir müssen die Gelegenheit beim Schopf packen und für einen politischen Kurswechsel in Bayern und Berlin kämpfen.“

Die Generalsekretärin schilderte zum Vergnügen der Gäste ihre Erlebnisse mit den CSU-Granden von Seehofer bis Dobrindt am Rande der großen Franken-Faschingsveranstaltung in Veitshöchheim: „Das waren die reinsten Nervenbündel und zeitweise völlig durch den Wind.“ Am Ende der Veranstaltung, als „die Messe gesungen war“, stellte Natascha Kohnen noch die wichtigsten Termine und Aktivitäten der BayernSPD für 2012 vor. Im Herbst solle es nochmals eine Ortsvereinsbörse geben, kündigte sie abschließend an.

 

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.