Bayern ist reif für den sozialen und demokratischen Wechsel

Veröffentlicht am 31.08.2012 in Landespolitik

Karpfham. Bombenstimmung und eine volle Schwaimer Hütte gab es bei der SPD-Kundgebung mit Christian Ude am Karpfhamer Fest bei Bad Griesbach. Michael Adam, Florian Pronold und Christian Ude begeisterten die vielen Zuhörer in der Ochsenbraterei der Familie Venus aus Schwaim - bestens organisiert von den Verantwortlichen aus der SPD-Zentrale in München mit Rainer Glaab und dem Organisationsteam um SPD-Bezirksgeschäftsführerin Christine Schrock und dem Passauer SPD-Unterbezirksvorsitzenden Christan Flisek.

Interessierte Besucher und Genossinnen und Genossen aus ganz Niederbayern, die auch in vollen Bussen anreisten, wollten sich die hochkarätigen Redner in der Schwaimer Hütte nicht entgehen lassen. Michael Adam, Florian Pronold und Christan Ude machten den Zuhörern klar, dass die CSU mit Horst Seehofer und seinem Generalsekretär Dobrindt die Hosen ganz schön voll hat, sonst würden sie nicht solche Kapriolen schlagen, wie am letzten Wochenende mit der Forderung nach einem Rauswurf Griechenlands aus dem Euro. Die CSU fürchtet nichts mehr als eine Wahlniederlage und dem damit verbundenen Abstieg in die Bedeutungslosigkeit in Bayern und Deutschland und ihre Eingliederung als Landesverband in die CDU.


Bei den aktuellen verbalen Entgleisungen der CSU geht es nach Ansicht des bayerischen SPD-Spitzenkandidaten und Münchner Oberbürgermeisters Christian Ude „nicht um die schlechten Manieren von einigen Rabauken“, sondern um die „politische Doppelzüngigkeit des CSU-Vorsitzenden, der einerseits dreistellige Milliardenbeträge für Rettungsschirme bereitstellt und andererseits seinen Finanzminister „Griechen raus!“ und „Exempel statuieren!“ rufen lässt und seinen Generalsekretär beauftragt, „das Ende der bestehenden Euro-Zone zu verkünden“. Damit werde nicht nur die Bundeskanzlerin mit ihren Rettungsversuchen regelrecht verhöhnt, sondern auch der deutsche Steuerzahler, der „erst in Haftung und dann auf den Arm genommen“ worden sei. Deshalb ist in Bayern die Zeit reif für einen sozialen und demokratischen Wechsel in der Staatsregierung.
„Kein einziger Sparkassenvorstand in Deutschland ist so töricht, zuerst bis an die Grenzen der Leistungsfähigkeit seines Hauses für ein angeschlagenes Unternehmen zu bürgen und dann täglich öffentlich zu erklären, dass eine Pleite trotz allem unvermeidbar sei, eine geordnete Insolvenz wünschenswert wäre und vor jedem Geschäft mit der in Not geratenen Firma gewarnt werden müsse," so Ude. Genauso verhalte sich aber „die versammelte finanzpolitische Inkompetenz der CSU, die schon die Milliardenverluste der Landesbank zu verantworten hat“.

Foto: Sorgten für eine Bombenstimmung in der Schwaimer Hütte am Karpfhamer Fest: (v. li.) Christian Flisek, Florian Pronold MdB, OB Christian Ude und Landrat Michael Adam.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.