Bayern in sozialer Ungerechtigkeit Spitzenreiter

Veröffentlicht am 29.06.2010 in Bildung

MdB Marianne Schieder kritisiert mangelnde Investitionen für frühkindliche Bildung

"Wieder einmal zeigt Bayern, dass soziale Gerechtigkeit ganz hinten ansteht", kritisiert die bildungspolitische Sprecherin der SPD Landesgruppe Bayern im Deutschen Bundestag, Marianne Schieder. Sie verweist dabei auf den erstmals erstellten Ländermonitor Frühkindliche Bildungssysteme 2010 der Bertelsmann Stiftung.
Daraus geht hervor, dass Bayern mit anderen schwarz-gelb geführten Bundesländern das Schlusslicht bei den Investitionen für frühkindliche Bildung bildet. Während Berlin durchschnittlich 4.150 Euro für jedes Kind unter sechs Jahren investiert, sind es in Bayern gerade mal 2.100 Euro. Lediglich Niedersachsen und Schleswig-Holstein ist die Bildung kleiner Kinder noch weniger wert.

"Wer bei den Investitionen in die frühkindliche Bildung und Erziehung spart, zahlt in der Zukunft drauf", stellt die Bundestagsabgeordnete der SPD klar. Langzeitstudien belegen den positiven Einfluss guter Kitas auf die Bildungschancen, insbesondere von benachteiligten Kindern. "Jeder investierte Cent nützt nicht nur dem einzelnen Kind, sondern der gesamten Volkswirtschaft", so Marianne Schieder.

Angesichts der von der bayerischen Staatsregierung angekündigten Sparvorgaben für den anstehenden Haushalt ist zu befürchten, dass sich die Situation für das frühkindliche Bildungssystem weiter verschlechtern wird. "Dies wäre absolut fatal, da der Ländermonitor auch darlegt, dass die Nachfrage nach Betreuungsangeboten für Kleinkinder weiter steigen wird", resümiert die SPD-Abgeordnete.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.