stellv. Vorsitzende MdB Marianne Schieder, Vorsitzender MdB Martin Burkert sowie die weiteren Stellvertreterinnen Gabriele Fograscher und Dr. Bärbel Kofler (v.l.n.r.). Marianne Schieder wieder in die Leitung der Landesgruppe gewählt
Die Oberpfälzer SPD-Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder wurde in dieser Woche einstimmig zur stellvertretenden Vorsitzenden der Landesgruppe Bayern in ihrer Fraktion wiedergewählt. Mit ihr wurden Vorsitzender MdB Martin Burkert (Nürnberg) und die Stellvertreterin MdB Gabriele Fograscher (Wahlkreis Donau Ries) in ihren Ämtern bestätigt. Neu hinzu gewählt wurde die neue Stellvertreterin Dr. Bärbel Kofler (Wahlkreis Traunstein).
Der vierköpfige Vorstand wird bis zur nächsten Bundestagswahl die Politik der bayerischen SPD im Bund koordinieren. „Große Aufgaben stehen uns bei der Verbesserung der Infrastruktur in Bayern sowie der Abschaffung des Kooperationsverbotes im Grundgesetz bevor“, erklärt Marianne Schieder. Gerade die letztgenannte Aufgabe, von der die Zukunft der Bildungspolitik abhänge, dürfe nicht länger durch die Blockade einzelner Bundesländer verschoben werden. „Auch Bayern könnte bei der Schulpolitik Unterstützung vom Bund gut gebrauchen“, so die stellvertretende Vorsitzende.
Der Vorstand der Landesgruppe Bayern in der SPD-Bundestagsfraktion hat bereits in den letzten beiden Jahren bewiesen, wie schlagkräftig er die Interessen Bayerns in die Bundespolitik einbringt. „So haben wir maßgeblich dafür gesorgt, dass die Elektrifizierung der Bahnstrecke Hof-Regensburg in Berlin wieder zum Thema wurde. Derzeit bauen wir gegen den Ausbau der Kernkraftwerks in Temelin Druck auf“, gibt die Schwandorfer Abgeordnete einen Ausblick auf die aktuellen Herausforderungen.