Bayerische SPD-Landesgruppe im Bundestag gut aufgestellt

Veröffentlicht am 30.11.2011 in MdB und MdL

stellv. Vorsitzende MdB Marianne Schieder, Vorsitzender MdB Martin Burkert sowie die weiteren Stellvertreterinnen Gabriele Fograscher und Dr. Bärbel Kofler (v.l.n.r.).

Marianne Schieder wieder in die Leitung der Landesgruppe gewählt

Die Oberpfälzer SPD-Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder wurde in dieser Woche einstimmig zur stellvertretenden Vorsitzenden der Landesgruppe Bayern in ihrer Fraktion wiedergewählt. Mit ihr wurden Vorsitzender MdB Martin Burkert (Nürnberg) und die Stellvertreterin MdB Gabriele Fograscher (Wahlkreis Donau Ries) in ihren Ämtern bestätigt. Neu hinzu gewählt wurde die neue Stellvertreterin Dr. Bärbel Kofler (Wahlkreis Traunstein).

Der vierköpfige Vorstand wird bis zur nächsten Bundestagswahl die Politik der bayerischen SPD im Bund koordinieren. „Große Aufgaben stehen uns bei der Verbesserung der Infrastruktur in Bayern sowie der Abschaffung des Kooperationsverbotes im Grundgesetz bevor“, erklärt Marianne Schieder. Gerade die letztgenannte Aufgabe, von der die Zukunft der Bildungspolitik abhänge, dürfe nicht länger durch die Blockade einzelner Bundesländer verschoben werden. „Auch Bayern könnte bei der Schulpolitik Unterstützung vom Bund gut gebrauchen“, so die stellvertretende Vorsitzende.

Der Vorstand der Landesgruppe Bayern in der SPD-Bundestagsfraktion hat bereits in den letzten beiden Jahren bewiesen, wie schlagkräftig er die Interessen Bayerns in die Bundespolitik einbringt. „So haben wir maßgeblich dafür gesorgt, dass die Elektrifizierung der Bahnstrecke Hof-Regensburg in Berlin wieder zum Thema wurde. Derzeit bauen wir gegen den Ausbau der Kernkraftwerks in Temelin Druck auf“, gibt die Schwandorfer Abgeordnete einen Ausblick auf die aktuellen Herausforderungen.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.