Außenminister Steinmeier ernennt MdB Marianne Schieder zum Beiratsmitglied des Deutsch-Tschechischen Gesprächsforums

Veröffentlicht am 13.03.2015 in Presse

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder ist von Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier als Beiratsmitglied für das Deutsch-Tschechische Gesprächsforum für die Jahre 2015/2016 berufen worden. „Ich bin überzeugt, dass Sie aufgrund Ihres persönlichen Engagements in Ihrem Amt einen wertvollen Beitrag zu der weiteren Entwicklung der deutsch-tschechischen Beziehungen leisten werden, und wünsche Ihnen für Ihre ehrenamtliche Aufgabe alles Gute und viel Erfolg“, so Außenminister Steinmeier in seinem Ernennungsschreiben.

Gegründet wurde das Gesprächsforum im Dezember 1997 auf Grundlage der Deutsch-Tschechischen Erklärung vom 21. Januar 1997. Die Schirmherrschaft haben beide Regierungen übernommen. Zentrale Aufgabe ist die Förderung des Dialogs zwischen Deutschen und Tschechen. Ein Schwerpunkt für die Tätigkeit des Gesprächsforums ist die Durchführung der Jahreskonferenzen. Die nächste Jahreskonferenz findet im Oktober 2015 in Konstanz statt. Sie befasst sich aus Anlass des 600. Jahrestages der Verbrennung von Jan Hus mit der Rolle der Religionen in beiden Gesellschaften.

MdB Marianne Schieder freut sich außerordentlich über die neue ehrenamtliche Aufgabe, die sie als „Herzenssache“ beschreibt: „Die beiden Länder sind wirtschaftlich eng miteinander verflochten und haben ein gutnachbarschaftliches und freundschaftliches Verhältnis. Die Herausforderungen gleichen sich: Themen wie der demografische Wandel, ein gutes Bildungssystem, Wissenschaft und Forschung, aber auch soziale Gerechtigkeit werden in beiden Ländern diskutiert. Es gibt viele Felder der Zusammenarbeit, z. B. die Stärkung der gemeinsamen Drogenprävention oder den Einsatz für den grenzüberschreitenden Schienenverkehr, aber auch Schulpartnerschaften oder Praktika junger Menschen im jeweils anderen Land. Das Netz unserer Verbindungen kann nicht eng und dicht genug geknüpft werden – all dies führt uns noch näher zusammen.“

Hintergrund:

Der Beirat ist das Leitungsgremium des Gesprächsforums. Er setzt sich aus Persönlichkeiten aus Politik, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft zusammen. Es sind Menschen, die sich aktiv für die deutsch-tschechischen Beziehungen engagieren. Die Mitglieder werden von den Außenministern beider Länder für eine Amtszeit von zwei Jahren ernannt. Zwei Mal jährlich treffen sich die Vorsitzenden und die jeweils 12 Mitglieder abwechselnd in Deutschland und Tschechien. Sie analysieren den gegenwärtigen Stand der Beziehungen und zeigen Perspektiven zur Fortentwicklung der Zusammenarbeit auf. Außerdem werden für die deutsch-tschechische Öffentlichkeit relevante Themen benannt und für die Jahreskonferenz vorbereitet.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.