Antrag der SPD-Kreistagsfraktion auf Einrichtung einer gemeinsamen Kreis- und Stadtarchäologie

Veröffentlicht am 24.06.2008 in Regionalpolitik

Es war von vorne herein klar, dass wir den Antrag nicht auf Anhieb durchbringen würden. Drei Monate vor der Wahl schon gar nicht. Aber wir haben erreicht, dass der Landkreis bei den Nachbarn in Dingolfing-Landau Erkundigungen über die dortige Kreisarchäologie einholt und der Kreisarchäologe Dr. Ludwig Kreiner im Kreisausschuss berichtet. Damit halten wir das Thema am Laufen.

Weiter war der Landkreis aufgefordert, eine Stellungnahme zur 3. Start- und Landebahn am Flughafen München abzugeben. Schnell kam die Diskussion auf die fernbahntaugliche Schienenanbindung Ostbayerns. Die Verwaltung hat in ihrer Vorlage die Ansicht vertreten, die Marzlinger Spange sei durch die 3. Bahn nur noch sehr schwer zu verwirklichen, wenn nicht gar unmöglich gemacht. Nachdem die Planfeststellungsunterlagen konkrete Auskunft darüber geben, wie die Marzlinger Spange auch bei Verwirklichung der 3. bahn technisch machbar bleibt, wies ich darauf hin: Nicht der Flughafenausbau ist das größte Hindernis für die Marzlinger Spange, sondern der deutlich ausgeprägte Unwillen des bayerischen Verkehrsministeriums, eindeutige Beschlüsse des Bayerischen Landtages in die Tat umzusetzen.

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Mit freundlichen Grüßen

Peter Barteit

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.