Annette-Kolb-Gymnasium in Traunstein besichtigt

Veröffentlicht am 03.11.2009 in Kreistagsfraktion

Reise der Landkreisspitze nach Traunstein, um Eindrücke für den Bau des neuen Landkreisgymnasiums zu sammeln

An der Fahrt der Fraktionsführer und stellvertretenden Landräte aller Fraktionen im Landkreis Landshut nahmen auch die stellvertrtende Landrätin Christel Engelhard und Fraktionsvorsitzende Ruth Müller teil. Am ersten Ferientag in den Herbstferien fuhr man gemeinsam nach Traunstein, um das neu erbaute Annette-Kolb-Gymnasium zu besichtigen. In nur 21 Monaten Planung und anschließend 16 Monaten Bauzeit wurde das Gymnasium in Traunstein errichtet. Im September 2008 wurde es bezogen. Geplant war das Gebäude für 23 Klassen - jetzt ist es von 29 Klassen und 3 Kollegstufen belegt, was wieder einmal deutlich macht, dass es gerade im Schulbereich nicht so einfach ist, die Größe richtig zu dimensionieren. Das Lehrerzimmer wurde für 60 Lehrerinnen und Lehrer errichtet - derzeit unterrichten allerdings 80 Lehrer am Traunsteiner Gymnasium. Die Schulleiterin Maria Schabert rechnet allerdings in den nächsten Jahren durch Geburtenrückgang und doppeltem Abiturientenjahrgang mit einem deutlichen Rückgang der Schüler. 950 Schülerinnen und Schüler werden in diesem modernen Neubau unterrichtet - die 5. bis 8. Jahrgänge sind i. d. R. fünfzügig. Beeindruckt waren die beiden SPD-Politikerinnen auch vom Energiekonzept, das mit Erdwärme, Blockheizkraftwerk, Solarthermie und Wärrmerückgewinnung arbeitet. 16,2 Millionen Euro ohne Turnhalle und Grundstück hat der Landkreis Traunstein investiert, an staatlichen Mitteln wurden 4,1 Millionen Euro bezuschusst.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.