An der Zukunft der SPD mit bauen

Veröffentlicht am 20.07.2010 in Landespolitik

Zusammen mit der Bayern-SPD will auch der SPD-Bezirksverband Niederbayern an der Zukunft der Sozialdemokratie in Bayern mit bauen. Angeführt vom kommissarischen SPD-Bezirksvorsitzenden Bernhard Roos MdL besuchte deshalb eine große Delegation aus vielen SPD-Ortsvereinen aus dem ganzen Bezirk Niederbayern den SPD-Landesparteitag in der Sparkassen-Arena in Landshut.

Dazu gab es reichlich Gelegenheit zur Diskussion mit der deutlich verjüngten Führungsspitze Nach der Neuaufstellung der bayerischen SPD-Spitze vor einem Jahr in Weiden ging es am vergangenen Samstag in Landshut unter dem Motto „Wegen Umbau geöffnet“ um die Neuausrichtung der SPD für die nächsten Jahre. Die SPD will und muss sich nach innen und außen mehr öffnen und den Dialog mit gesellschaftlichen Gruppen, Gewerkschaften, Kirchen und Verbänden noch mehr suchen.
Dazu beschlossen die 275 Delegierten einstimmig den Leitantrag des SPD-Landesvorstandes, der unter Mitarbeit des Pressesprechers der SPD-Niederbayern Bernd Vilsmeier in der Antragskommission hervorragend aufbereitet worden war. Darin steht, dass die SPD-Geschäftsstellen zu Bürgerbüros umgebaut und das Service- und Internetangebot für die SPD-Ortsvereine erweitert werden soll, um die politische Arbeit vor Ort effizienter und attraktiver zu gestalten.
Die Öffnung der SPD in Niederbayern wird schon seit Jahren praktiziert, was sich darin niederschlägt, dass schon bei den letzten Kommunalwahlen viele Kandidaten ohne SPD-Parteibuch auf den Listen waren. Dies soll weiter intensiviert werden, damit die SPD als die sozial gerechtere und modernere Alternative bei den Bürgern in Bayern attraktiver wird und so mehr Einfluss auf die Landespolitik zum Wohle Bayerns nehmen kann.
Diese Modernisierung wird auch Geld kosten, deshalb verzichten die SPD-Ortsvereine und Unterbezirke auf Beitragsanteile zu Gunsten des Landesverbandes, so der Beschluss des Parteitages. Denn in keinem anderen Bundesland in Deutschland ist der Abstand in den finanziellen Möglichkeiten zwischen SPD und CDU/CSU so große wie in Bayern. Allein in den letzten 15 Jahren hat die CSU fast 140 Millionen Euro für Wahlkämpfe und Öffentlichkeitsarbeit ausgegeben, die SPD dagegen nur knapp 14 Millionen. Darin schlägt sich deutlich nieder, dass die CSU die Partei in Deutschland ist, die am meisten von Spenden aus der Wirtschaft abhängig ist, wie es im letzten Rechenschaftsbericht des Bundestagspräsidenten steht. Deshalb ging auch die Bitte an die SPD-Mitglieder ihren Beitrag entsprechend ihrer finanziellen Möglichkeiten zu erhöhen, um einen solidarischen Beitrag zur Erneuerung der Sozialdemokratie in Bayern zu leisten.

 

Homepage SPD Bezirk Niederbayern

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.