
Beim traditionellen Fischessen der SPD Vilsbiburg stand neben der guten Atmosphäre vor allem der politische Austausch über die Zukunft von Stadt Vilsbiburg und Landkreis Landshut im Mittelpunkt.

Beim traditionellen Fischessen der SPD Vilsbiburg stand neben der guten Atmosphäre vor allem der politische Austausch über die Zukunft von Stadt Vilsbiburg und Landkreis Landshut im Mittelpunkt.
SPD-Fraktionsvorsitzende Martina Strohhofer begrüßte die Gäste und stellte das gemeinsame Anliegen des Abends heraus: Politik gelinge dort am besten, wo miteinander gesprochen, zugehört und Verantwortung geteilt werde. Gerade in bewegten Zeiten sei das Miteinander die Grundlage für tragfähige Entscheidungen.
Bürgermeisterin Sibylle Entwistle knüpfte daran an und stellte den gesellschaftlichen Zusammenhalt bewusst an erste Stelle. „Eine Stadt lebt von Menschen, die Verantwortung übernehmen – im Ehrenamt, in Vereinen, in Betrieben und in den Familien.“ Gerade in herausfordernden Zeiten brauche es Verlässlichkeit, klare Entscheidungen und eine Politik, die verbindet.
Zugleich betonte sie die Bedeutung einer starken wirtschaftlichen Basis. Vilsbiburg müsse ein verlässlicher Standort für Handwerk, Mittelstand und Industrie bleiben. „Arbeitsplätze sichern, Unternehmen stärken und vernünftige Rahmenbedingungen schaffen – das ist die Grundlage dafür, dass wir als Kommune investieren und gestalten können.“ Wirtschaftliche Stabilität bedeute kommunale Handlungsfähigkeit.
Landratskandidatin Ruth Müller stellte anschließend die Gesundheitsversorgung im Landkreis in den Mittelpunkt. Mit 24 Jahren Erfahrung im Verwaltungsrat von LAKUMED sowie ihrer Arbeit im Ausschuss für Gesundheit und Pflege im Bayerischen Landtag kenne sie die Strukturen und Herausforderungen aller Ebenen genau. Die geplante Krankenhausfusion wolle sie nutzen, um nicht nur Defizite zu reduzieren, sondern Strukturen nachhaltig zu verbessern, Fachkompetenz zu sichern und neue medizinische Angebote in die Region zu holen.
Als einer der größten Gesundheitsanbieter in Bayern habe die Region Landshut großes Potenzial. Dieses gelte es strategisch weiterzuentwickeln – etwa durch zusätzliche Fachrichtungen und attraktive Perspektiven für qualifiziertes Personal. Mit 30 Jahren Berufserfahrung in der Privatwirtschaft wolle sie Wirtschaftspolitik zur Chefsache machen, aktiv Standortpolitik betreiben und neue Wertschöpfung ermöglichen.
Auch die Kreistagskandidaten Michael Koch aus Velden und Stefan Werner aus Adlkofen stellten sich vor und warben für eine starke sozialdemokratische Vertretung im Kreistag.
Der Abend machte deutlich: Die SPD setzt auf Zusammenhalt, wirtschaftliche Stärke und eine verantwortungsvolle Weiterentwicklung der Region.
Homepage SPD Landkreis Landshut
Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.
- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.
Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.
Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.
Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.
Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!
Vortrag 1: Langquaid Vortrag 2: Geiselhöring Vortrag 3: Rottenburg Vortrag 4: Straubing Vortrag 5: Aufhausen --------------------------------- Dröscher- Preis 2011 - "SPD erneuert sich" AK- Labertal erringt Platz 3 beim Bundesparteitag in Berlin Unterstützervideo I Unterstützervideo II Unterstützervideo III Unterstützervideo IV >Unser Wettbewerbsbeitrag: Wider das Vergessen - Zivilcourage heute Bilderimpressionen vom Stand der Labertaler SPD
Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.